HASENE verteilt warme Mahlzeiten an Obdachlose

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Die Winterzeit ist angebrochen. Um die Herzen der Bedürftigen zu erwärmen, verteilte der IGMG Hilfs- und Sozialverein HASENE letzte Woche in Berlin und Bielefeld eine warme Suppe.



Unter dem Motto „Eine warme Mahlzeit fHASENE“ verteilte der IGMG Hilfs- und Sozialverein HASENE letzte Woche eine warme Suppe, Brot und Tee an Obdachlose in Berlin und Bielefeld. Burak Şenel war einer der ehrenamtlichen Helfer in Berlin. Zentral am Alexanderplatz stellte er sich mit anderen Freiwilligen, mit dem Wissen dort viele Obdachlose erreichen zu können, auf. Rund 50 Bedürftige und Obdachlose sollen sich an dem Abend vor dem HASENE-Stand eingefunden haben. „Die Resonanz war sehr positiv, sowohl unter den Obdachlosen, als auch unter den vorbeigehenden Bürgern, die Zeugen von der Aktion wurden“, erklärt Burak Şenel. Daher wolle der Hilfsverein diesen Freitag wieder einen Stand in Berlin aufstellen und warme Mahlzeiten verteilen. „Im Grunde haben wir den ganzen Abend nur das Wort Dankeschön gehört, alle waren positiv überwältigt von unserer Aktion“, so Şenel weiter.

Auch in Bielefeld haben Ehrenamtliche mit vier Kochtöpfen gewappnet, Linsensuppe verteilt und Obdachlosen somit eine warme Mahlzeit geboten. Geholfen haben hier Freiwillige der Frauenabteilung der IGMG-Hicret Moschee und Mitglieder der hiesigen IGMG-Jugendorganisation.

In beiden Städten war die Nachfrage hoch und die Resonanz positiv, daher seien ähnliche Aktionen in mehreren Städten in Deutschland und Europa, beispielsweise Belgien, Dänemark und Frankreich geplant, so der HASENE-Pressesprecher Murat Kubat. Schon Anfang Dezember starte HASENE eine Winter-Notrufkampagne, die bis Ende Januar andauert. In erster Linie werden Menschen, die der Kälte ausgeliefert sind, geholfen. Doch im Rahmen der Notrufkampagne, gab es auch Spendenaufrufe für das kriegsgebeutelte Aleppo.

Laut Mesud Gülbahar, Vorsitzender von HASENE, verstehe sich HASENE als Brücke zwischen wohlhabenden und armen Menschen. „Wir unterscheiden nicht zwischen Religion, Sprache, ethnischer Herkunft, Konfession oder Hautfarbe“, sagt Gülbahar. Das spiegele sich auch in den verschiedenen Hilfsaktionen wieder, wie beispielsweise „Eine Warme Mahlzeit für Sie“ ganz deutlich zeigt.



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