G Glaube an die Vorherbestimmung

Der Glaube an al-Qada' und al-Qadar (Vorherbestimmung)

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Wir leben in einer Zeit in der die Muslime vom weltlichen Leben gefesselt sind und zwar dermaßen, dass dem durchschnittlichen Muslim die richtigen Glaubensgrundsätze des Islam nicht richtig oder gar nicht bekannt sind. Zu diesen wichtigen Glaubensinhalten gehört der Glaube an die göttliche Vorherbestimmung, auch bekannt als al-Qada' wal Qadar.



Der Wille Allahs ist in Allem existent. Nichts kann geschehen ohne Seinen Willen und Seine Macht. Kein Stäubchen kann sich bewegen, keine winzige Fliege mit ihren Flügel schlagen, ohne Seinen Willen. Da Allah allumfassendes Wissen besitzt, weiß Er, was in der Vergangenheit geschehen ist und was in der Zukunft geschehen wird. Die Vorbestimmung dessen, was in Zukunft geschehen wird nennt man ‚Bestimmung’, ‚Qadar’, und wenn das Vorbestimmte geschehen ist, nennt man es ‚göttlichen Ratschluss’, ‚Qada'’.

Definition und Bedeutung:

Die Bedeutung der göttlichen Bestimmung wirklich zu begreifen, übersteigt menschliches Verstehen und Maßstäbe. Das ist die Ursache dafür, dass dieser Begriff vielfach missverstanden und missbraucht wurde. Es gibt nichts zu gewinnen bei dem Versuch, dieses Konzept der göttlichen Bestimmung in aller Tiefe zu ergründen, weil das menschliche Verstehen dabei stets an seine Grenzen stößt. Im heiligen Qur’an wird dies deutlich gesagt und ausdrücklich vor nutzlosen Bemühungen gewarnt, die Geheimnisse der Bestimmung erforschen zu wollen:

„Die Schlüssel des Verborgenen befinden sich bei Ihm; keiner kennt sie, außer Ihm.“ (6:59)

So, wie es unmöglich ist, einem Blinden das Wesen und Aussehen von Farbe zu beschreiben, ist es dem menschlichen Verständnis, mit seinen begrenzten Fähigkeiten und seinem beschränktem Vokabular, unmöglich, die Mysterien und Eigenschaften der göttlichen Bestimmung zu erfassen.



Um Glaubensinhalte richtig zu erlernen ist es essentiell, dass man sich zunächst mit der Terminologie (Fachausdrücke) befasst. Damit man nun al-Qada' und al-Qadar richtig verstehen kann, muss man vorerst die sprachliche Bedeutung dieser Wörter kennen.

Wenn al-Qada' und al-Qadar beides getrennt voneinander erwähnt wird, dann haben beide Wörter die selbe Bedeutung, nämlich die (göttliche) Vorherbestimmung einer Handlung oder eines Ereignisses.

Wenn diese Begriffe jedoch zusammen erwähnt werden, dann bedeutet al-Qadar die Vorherbestimmung einer Handlung oder eines Ereignisses bevor es geschieht während sich al-Qada' auf eine Handlung oder auf ein Ereignis bezieht, nachdem es geschehen ist.

al-Qadar: die Vorherbestimmung der Dinge

Al-Qadar bezieht sich auf:

- das vollkommene Befehlen
- Urteilen
- Beherrschen und
- die vollkommene Genauigkeit in der Ausführung



al-Qada': die vobestimmte Angelegenheit der Dinge die geschehen sind

Al-Qada' bezieht sich auf:

- das Festsetzen
- Befehlen
- das Ausführen und
- Umfassen in angemessen und genauen Verhältnissen


Der Glaube an al-Qada' und al-Qadar:

Es herrscht Ijma´(Konsens) unter den islamischen Gelehrten, dass der Glaube an al-Qada' wal-Qadar für jeden Muslim obligatorisch ist und derjenige der dies ablehnt tritt aus dem Islam aus.

Die Beweise dafür aus Quran und der Sunnah sind zahlreich:

"Wir haben jedoch alle Dinge nach (rechtem) Maß geschaffen." [54:49]

Der berühmte Hadith der besagt, das Jibril as zum Propheten -Friede und Segen seien auf ihm- kam und ihn befragte: "Was ist Iman (Glaube)?" und der Prophet -Friede und Segen seien auf ihm- antwortete:

"Iman ist, dass du an Allah glaubst, an Seine Gesandten und an den Juengsten Tag, und dass du an die Bestimmung glaubst in ihrem Guten und in ihrem Boesen." [Teil eines langen Hadith der in Sahih al-Bukhari verzeichnet ist, Sahih Muslim und in den 40 Ahadith von Imam an-Nawawi]

Die Überlieferung, nach der der Prophet -Friede und Segen seien auf ihm- sagte:

"Kein Diener Allahs glaubt wirklich, bis er an al-Qadar sowohl im Guten als auch im Bösen glaubt und bis er realisiert, dass das was ihn getroffen hat ihn nicht verfehlen sollte und dass das was ihn verfehlt hat ihn nicht treffen sollte." [At-Tirmidhi - als saheeh von Sheikh Al-Albani (rahimahullah) klassifiziert]

Der Hadith von Ibn Umar Radhiyallahuanh, als zwei Männer zu ihn kamen und ihm sagten: "Da sind Männer vor uns aufgetaucht, die den Quran rezitieren und nach Wissen streben und sie behaupten, dass es keinen al-Qadar gibt und das ist wahrlich verachtungsvoll." Ibn Umar antwortete:

"Wenn ihr diesen Leuten begegnet, dann teilt ihnen mit, dass ich frei von ihnen bin und sie frei von mir sind (im Sinne einer Lossagung), denn wahrlich bei Dem in Dessen Hand die Seele von Abdullah Ibn Umar ist, wenn sie einen ganzen Berg von Uhud voller Gold geben würden, das würde nicht von ihnen akzeptiert werden, bis sie an al-Qadar glauben." [Sahih Muslim - das ist die erste Überlieferung die im Sahih verzeichnet ist]

Allah wusste in der Vergangenheit bereits über alle Dinge vor ihrem Eintreffen Bescheid und auch darüber, wie sie sich danach entwickeln werden. Dann hat Er sie nach Seinem Maß, Wissen und Willen zustande kommen lassen.

Denn alles, was im Universum geschieht, geschehen ist und geschehen wird, ist Allah bekannt. Er wusste es bereits, bevor es geschah und ließ es nach Seinem Willen und Maß geschehen. Der Prophet -Friede und Segen seien auf ihm- sagte:

“Der Diener wird nicht eher als gläubig bezeichnet, bis er an das gute und schlechte Schicksal (Qadar) glaubt und er weiß, dass das, was ihn getroffen hat ihn nicht verfehlen konnte, und das, was ihn verfehlt hat, ihn nie treffen konnte.” (Sunan At-Tirmidhi, Hadith Nr. 2144)


Die Stufen des Glaubens an das Schicksal (al-Qadar) und Maß:

1- Der Glaube daran, dass Allah als Quelle und Zentrum allen Seins aufgrund Seines Allwissens genaueste Kenntnis über die Zukunft aller Geschöpfe besitzt.

2- Der Glaube daran, dass diese Vorherkenntnisse Allahs über die wirklich eintreffende Zukunft auf der wohlverwahrten Tafel (Al-Lauh-ul-Mahfoudh) niedergeschrieben sind. Der Prophet (salla-llahu ´alaihi wasalam) sagte:

“Das erste was Allah erschaffen hat war das Schreibrohr (Stift). Er sagte zu ihm: "Schreib!" Es fragte: "Was soll ich schreiben?" Er sagte: "Schreibe, was bis zum Jüngsten Tag geschehen wird.” (Abu Dawud)

3- Der Glaube an den Willen Allahs (Subhaanahu wa ta´ala) und Seine Allmacht, und dies beinhaltet den Glauben daran, dass alles, was Er will, auch geschieht und was Er nicht will, nicht geschieht.

4- Der Glaube daran, dass es weder auf der Erde noch in den Himmeln ein Geschöpf gibt, das nicht von Allah erschaffen wurde; Er ist der einzige Schöpfer und es gibt keinen anderen Herrn außer Ihm.

Das steht in keinem Gegensatz dazu, dass man sich in diesem Leben bemüht und anstrengt.

Beispiel:

Wer Nachkommen (Kinder) haben will, muss dazu die Voraussetzung erfüllen, die dazu führen kann, nämlich die Heirat. Dennoch kann dieser Faktor das ersehnte Ergebnis (Kinder) mit sich bringen, oder auch nicht. Das hängt von dem Willen Allahs ab, denn alles geschieht nach Allahs Willen. Selbst die Voraussetzungen und ihr Erfolg oder Misserfolg sind von Allah vorbestimmt. Und diese Mittel, die wir annehmen und verwenden, sind durch Allahs Maß bestimmt, deshalb hat der Prophet Muhammad (salla-llahu ´alaihi wasalam) seinen Gefährten (Sahaabah) wie folgt geantwortet, als sie ihn gefragt haben: "Was sagst du über Arzneimittel und Beschwörungsformeln, die wir uns zum Heil bedienen, kann so etwas gegen Allahs Vorbestimmung wirken? Oder verhindert es das Schicksal und Maß?" Er sagte:

“Die Medizin ist ein Teil von Allahs Schicksal.”

(Al-Mustadrak auf die Sahihain, Hadith Nr. 88)

Die Stellung des Muslims im Verständnis von al-Qadar und unseren Handlungen (Taten):

Wir glauben, dass Allah subhanahu wa ta´ala alles weiß was wir tun, bevor es geschieht und dass Er uns einen freien Willen gegeben hat, um das zu tun was wir möchten, seien es gute oder schlechte Taten und dass wir zur Rechenschaft gezogen werden für das was wir taten. So liegt es an uns gute Taten zu verrichten und Sünden und üble Taten zu vermeiden und nicht wie jene zu sein, die behaupten, dass wir gezwungen sind alles zu tun und das die gute Tat keinen Unterschied (zur schlechten Tat) macht. Wir suchen Zuflucht bei Allah vor einer solchen Unwissenheit.

Allah subhanahu wa ta´ala sagt:

"Die Götzendiener werden sagen: "Hätte Allah es gewollt, so hätten weder wir noch unsere Väter (Allah etwas) beigesellt; auch hätten wir nichts ohne Erlaubnis gemacht." Genauso leugneten schon jene, die vor ihnen waren, bis sie Unsere Strenge zu kosten bekamen. Sprich: "Habt ihr irgendein Wissen? Dann bringt es für uns zum Vorschein. Doch ihr geht nur Vermutungen nach; und ihr rätselt nur." [6:148]

In einer anderen Ayah (Vers) warnt Allah jene die al-Qadar als Grund für ihren Götzendienst (Shirk) nehmen:

"(Es sind) Gesandte, Überbringer froher Botschaften und Warner, so daß die Menschen nach den Gesandten keinen Beweisgrund gegen Allah haben. Und Allah ist Allmächtig, Allweise." [4:165]

So dass sie nicht sagen können, dass es Allahs Wille war, dass wir ihm etwas beigesellt haben.

Der Gesandte Allahs -Friede und Segen seien auf ihm- saß einst mit einem Holzstock in seiner Hand mit dem er auf dem Boden schnitzte. Er hob seinen Kopf und sagte: "Es gibt keinen unter euch, der nicht schon sein Platz in der Hölle oder im Paradies zugeteilt bekommen hat." Die Gefährten (radia'Allahu ´anhum) sagten: "Oh Gesandter Allahs, warum sollen wir dann weiter gute Taten verrichten? Sollten wir nicht (auf al-Qadar) angewiesen sein und die Taten aufgeben?" Der Prophet -Friede und Segen seien auf ihm- sagte: "Nein im Gegensatz, verrichtet weiter gute Taten, denn jeder Person wird es leichtfallen die Taten zu verrichten, die sie zu dem Platz führen werden, für den sie erschaffen wurde." [Sahih Muslim]


Weshalb sollten wir Bittgebete (Du´a) sprechen, wenn es al-Qadar gibt?

Viele Leute fragen sich welchen Nutzen das Bittgebet hat, wenn es al-Qadar gibt und wir ohnehin das erhalten werden, was bereits für uns vorgeschrieben wurde. Die Antwort darauf liegt im Verständnis der Richtlinien, dass Ereignisse geschehen, wenn die dafür geeigneten Schritte unternommen werden, um sie geschehen zu lassen. Da wir wissen, dass Allah subhanahu wa ta´ala alle Angelegenheiten verwaltet und Er über alle Dinge mächtig ist, ist Allah auch derjenige den wir erbitten, wenn wir etwas benötigen. Er weiß bereits das wir ihn bitten werden, aber Er erhört und erfüllt unsere Bitte, erst wenn wir die Handlung begangen haben, also das Bittgebet gesprochen haben. Also um das Ziel zu erlangen (zu bekommen, wonach man in der Du´a gefragt hat) müssen wir den Schritt unternehmen und tatsächlich Du´a machen.

Der Prophet -Friede und Segen seien auf ihm- sagte:

"Nichts steigert die Lebensdauer außer gute Taten und nichts wehrt eine göttliche Verordnung ab außer Du´a. Und wahrlich eine Person kann in ihrem Lebensnunterhalt benachteiligt sein aufgrund der Sünde die sie begeht." [Ibn Majah - als saheeh klassifiziert von Sheikh al-Albani]

Wie kann die Du´a eine Bestimmung ändern? Hier wird mit einem Beispiel darauf geantwortet: der Acker eines Bauers trocknet aus aufgrund von Mangel an Regen (die Vorherbestimmung Allahs), also betet der Bauer Salatul Istisqa (Gebet um Regen) und folglich regnet es und seine Ernte sprießt - der Regen ist daher das Ergebnis seines Gebets, das Allah herabsandte.

Ibn Al-Qayim (rahimahullah) fand einige weise Worte zu Menschen die nicht die dazugehörigen Schritte unternehmen um das von ihnen gewünschte Ereignis geschehen zu lassen:

"Die logische Konsequenz einer solchen Argumenation führt zu einer Ablehnung aller Bemühungen. Es kann daher zu einer Person die eine solche Ansicht vertritt, gesagt werden, wenn das Stillen deines Hungers und Durstes bereits für dich vorherbestimmt ist, dann wird es geschehen, unabhängig davon ob du ißt oder nicht. Auf der anderen Seite, wenn es nicht für dich vorherbestimmt ist, dann wird es nie geschehen, unabhängig davon ob du ißt oder nicht. Und wenn dir ein Sohn vorherbestimmt ist, dann wird dir einer gewährt, unabhängig davon ob du Geschlechtsverkehr mit deiner Frau hattest oder nicht. Auf der anderen Seite, wenn dir kein Sohn vorherbestimmt ist, dann wird dir niemals ein Sohn gewährt ..." [Ibn al-Qayyim's Jawab al-Kafi]

Wie verhält man sich gegenüber dem eigenen Schicksal?

Allah teilt uns an vielen Stellen im Quran mit, dass die Menschen geprüft und getestet und in Versuchung gebracht werden und dass sie Schwierigkeiten erleiden werden, so sehr, dass sie denken, man wird diese nicht bewältigen. Andererseits, hat Allah der Hocherhabene den Menschen auch leichte, sorgenlose Zeiten beschert. Wie sollte ein Muslim also in solchen Situationen reagieren?

Allah subhanahu wa ta´ala sagt:

"Und gewiß werden Wir euch prüfen durch etwas Angst, Hunger und Minderung an Besitz, Menschenleben und Früchten. Doch verkünde den Geduldigen eine frohe Botschaft, die, wenn sie ein Unglück trifft, sagen: "Wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück." [2:155-156]

Allah sagt auch einige Verse davor:

"O ihr, die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Geduld und im Gebet; wahrlich Allah ist mit den Geduldigen." [2:154]

In den obigen Versen nennt Allah die Handlungen die man verrichten sollte, wenn man Prüfungen und Drangsal erleidet: 1.) wir sollten geduldig sein; 2.) wir sollten nicht zu emotional werden und vergessen wer uns erschaffen hat, vielmehr sollten wir daran denken, dass wir Allah gehören und zu Ihm zurückkehren werden; 3.) wir sollten Beistand in As-Salah suchen, das wenn wir es (das Wort As-Salah) linguistisch definieren, Du´a (Bittgebet) bedeutet [gemäß Ibn al-Mandhurs Lisan ul-´Arab] und Allah darum bitten uns von dieser Prüfung zu entlasten und uns für unsere Geduld belohnen. Wie die Salaf zu sagen pflegten, "Es gibt keinen Schutz vor dem Qadar von Allah, außer bei Allah".


Bittgebete die man macht in Zeiten von Schwierigkeiten und Not:

"Allahumma la sahla illa ma ja´ltahu sahlan wa anta taj´alu al-7azna idha shi'ta sahlan."

"Oh Allah, es gibt nichts Leichtes, außer das was Du leicht gemacht hast und wenn Du willst, machst Du die Trauer leicht." [Sahih ibn Hibban]

"Qadaru Allahi wa ma sha'a fa´ala."

"Allah hat vorbestimmt und was Er will, macht Er." [Sahih Muslim]

"Hasbi Allahu wa ni´mal wakil."

"Allah ist mein Genüge und ein ausgezeichneter Hüter." [Abu Dawud - als authentisch von Sheikh Al-Albani klassifiziert]

"Inna lillahi wa inna ilaihi rahi´un."

"Wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück."

"Wir gehören Allah und zu Ihm kehren wir zurück." [2:156]

"Inna lillahi wa inna ilaihi raji´un. Allahumma ujurni fi musibati w'ukhluf li khairan minha."

"Wahrlich, wir gehören Allah und zu Ihm werden wir zurückkehren; O Allah, belohne mich in diesem Unglück ersetze es mir mit etwas Besserem." [Sahih Muslim]

Wenn jemand leichte, problemlose Zeiten hat, dann sollte er Allah für Seinen Segen danken und ihn rühmen und lobpreisen für das Gute das Er einem gewährt.


Der Nutzen des Glaubens (Iman) an das Schicksal und die Vorherbestimmung (Qadaa’ und Qadar):

1- Stärkung der Überzeugung, dass man sich auf Allah verlassen muss, nachdem man alle Mittel in Anspruch genommen hat und mit reinem Herzen auf Allah vertraut.

2- Durch die Zufriedenheit der Geschehenisse kommt es zur Befriedigung und Beruhigung des Herzens und der Seele. Es ist nicht unbekannt, dass Unruhe und Besorgnis zu vielen psychischen Krankheiten führen können, die einen negativen Einfluss auch auf den Körper haben. Somit wird der Traurigkeit und dem Kummer über die Geschehenisse, kein Platz gelassen. Allah sagt:

(Kein Unglück trifft ein auf der Erde oder bei euch selbst, ohne dass es in einem Buch (verzeichnet) wäre, bevor Wir es erschaffen – gewiss, dies ist Allah ein leichtes. Damit ihr nicht betrübt seid über das, was euch entgangen ist, und euch nicht (zu sehr) freut über das, was Er euch gegeben hat. Und Allah liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist.) (Qur´an 57:22-23)

3- Erleichterung der Schichsalsschläge, welchen die Menschen ausgesetzt sind. Der Prophet (salla-llahu ´alaihi wasalam) sagte:
“Der starke Gläubige (Mu`min) ist Allah lieber als der schwache Gläubige (Mu`min); in jedem ist jedoch Gutes vorhanden. Halte dich fest an das, was dir nützt, flehe Allah um Hilfe an und gib nicht auf! Sollte dir etwas zustoßen, dann sage nicht “Hätte ich nur dies und das getan!” Aber du sollst sagen, “Allah hat es bestimmt und Sein Wille geschieht”, denn “Hätte” öffnet nur dem Satan die Tür.” (Sahih Muslim, Hadith Nr. 2664)

4- Vermehren des Guten und Auslöschen der Sünden. Der Prophet (salla-llahu ´alaihi wasalam) sagte:
Kein Missgeschick betrifft den Muslim, keine Sorge, kein Kummer, kein Schaden, kein Gram, nicht einmal ein Dorn sticht ihn, ohne dass Allah damit etwas von seinen Sünden auslöscht. ” (Sahih Al-Bukhari,Hadith Nr. 5318)

Und der Glaube an das Schicksal (Qadar) ist keine Einladung zur Faulheit oder dazu, nichts zu tun und die Gelegenheiten nicht wahrzunehmen, wie manche denken. Der Prophet (salla-llahu ´alaihi wasalam) sagte dem Mann, der zeigen wollte, dass er auf Allah vertraut und fragte:

“Soll ich mein Kamel nicht anbinden und verlasse ich mich auf Allah?" Der Prophet (salla-llahu ´alaihi wasalam) sagte: “Binde es an, dann vollziehe Tawakkul (vertraue auf Allah).” (Sahih Ibn Habban,Hadith Nr. 731)

 


Quellen:

  • 1ststepsinislam.com
  • Die Wahrheit im Herzen
  • sunnahonline.com
  • Notizen aus einem Unterricht von Abu-Jamal
  • islamaufdeutsch.de

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