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Ahmadiyya (teil 3 von 3): Der Maßstab - Weg zum Islam

Ahmadiyya (teil 3 von 3): Der Maßstab

Täuschungen eines ´so-genannten´ Propheten


Jeder Gesandte und jeder Prophet, den Gott gesandt hatte, war von zahlreichen Wundern unterstützt worden.  Mirza wusste dies und er gab sich mit ´Prophezeiungen´ zufrieden, von denen er sagte, sie würden sein Leben verwirklichen., um seinen Ruf zum Prophetentum zu festigen. 


Der schwierige Teil bei der Herstellung einer Prophezeiung durch einen Quacksalber ist,  die Menschen zu überzeugen.    Mirza schrieb: “Gott offenbarte mir, dass viel Regen herab fallen wird.  Durch seine Häufigkeit werden Dörfer zerstört werden. Nach ihnen werden schwere Erdbeben folgen.”

Einige seiner Anhänger waren ekstatisch, ihr Führer hatte gesprochen!  In der Tat lässt sich dies nicht als ´Prophezeiung ´ einstufen. Er sagte nicht, wann und wo diese schrecklichen Regenfälle kommen würden…  natürlich, logisch gesehen passiert dies gerade irgendwo auf unserer Erde!

Mit Prophezeiungen wie dieser war er nicht dazu in der Lage, Anhänger ´an Bord zu bringen´, wie er es vermutet hatte.  Also musste er die Prophezeiungen, die er angeblich von Gott erhielt,  aufbessern, also erklärte er am 20.Februar 1882, dass Gott ihm tatsächlich offenbart habe, er würde gesegnete Frauen heiraten und dass er von diesen gesegneten Frauen zahlreiche Kinder haben werde.  Zur Zeit dieser Offenbarung war er 46 Jahre alt und er heiratete keine, bis auf seinen verzweifelten Versuch, ‘Muhammadi Begum’ zu heiraten.   

Muhammadi Begum war die Tochter von of Ahmad Beg, einem seiner Anhänger.  Mirza Ghulam Ahmed bat ihren Vater, sie ihm zu verheiraten, aber der lehnte ab.  Aus lauter Verzweiflung proklamierte Mirza, er würde sie heiraten, weil dies ein Befehl Gottes sei.  Er bot Ahmad Beg Bestechungsgelder und eine große Menge Reichtümer, aber es funktionierte nicht.   Er flehte ihn hiernach an, ihm seine Tochter zu verheiraten, doch als dies fehlschlug, fing er an, ihm zu drohen.  Ahmad Beg gab nicht nach und verheiratete seine Tochter einem einfachen Soldaten.  Hierauf verkündete Mirza, dass der Ehemann von Muhammadi bald sterben werde und dass er sie dann heiraten werde.  Er legte eine Zeitspanne von drei Jahren fest…zweiundzwanzig Jahre später verstarb Ghulam Ahmad, aber der Soldat lebte weitere vierzig Jahre, und sie lebte sogar noch länger!

Ein weiteres Beispiel für eine fehlgeschlagene Prophezeiung war die mit dem Christen Abdullah Atham.  Eine Debatte zwischen diesem Individuum und Mirza entstand im Jahre 1893.  Keiner der beiden war erfolgreich in dieser Auseinandersetzung, aber Mirza wurde sehr beleidigt.  Am 5.Juni 1893 kündigte er an, dass Gott ihn darüber informiert habe, dass Abdullah Atham innerhalb von 15 Monaten, d.h. bis zum 5. September 1894 sterben werde.  Der Stichtag kam und Abdullah Atham lebte noch lange weiter.   

Dr. Abdul-Hakim, ein sunnitischer Muslim, begann eine Diskussion mit Mirza Ghulam Ahmad und forderte ihn dann zu einer öffentlichen Debatte heraus, in der er ihn als Lügner bezeichnete.  Mirza nahm ihm dies übel und so prophezieh er, dass Abdul Hakim sterben würde, während er noch am Leben sei.  Am 4.Mai 1907 antwortete Dr. Abdul Hakim mit seiner eigenen Vorhersage, dass Ghulam Ahmad noch vor ihm sterben werde.  Ghulam Ahmad starb innerhalb eines Jahres, am 26.Mai 1908 im Alter von 68 Jahren und Dr. Abdul Hakim überlebte ihn noch viele Jahre.

Nach zwei Enttäuschungen und nachdem er sich selbst als falscher Prophet gezeigt hatte, verkündete er erneut, er habe Neuigkeiten von Gott erhalten: “Wahrlich, wir verkünden dir die Geburt eines frommen Sohnes.” Er gab den 16. September 1907 als Geburtsdatum des Jungen an, das sich nie erfüllte.  Im Oktober 1907 verkündete er erneut eine Offenbarung Gottes: “Ich werde dir bald einen rechtschaffenen Jungen gewähren.” Und sein Name sollte Yahya sein.  Dieser Sohn kam nie, damit bewies er ohne Zweifel, dass er niemals ein Prophet gewesen ist!  


Die Position der Muslime gegenüber den Qadiyanis

Die Qadiyanis, die auch als Ahmadis und Mirzais bekannt sind, sind von tausenden muslimischen Gelehrten zu Nicht-Muslimen erklärt worden.  Die folgende Stellungnahme stammt von dem Islamischen Fiqh Konzil:.

Die Behauptung, dass Mirza Ghulam Ahmed ein Prophet sei und das ser Offenbarungen erhalten habe, macht ihn und jeden, der daran glaubt, zu einem Apostat, der den Islam verlassen hat.  Was die Lahoris angeht (Lahore Ahmadiyya Movement for the Propagation of Islam), sie sind wie der Hauptstrom der Qadiyanis.  Dieselbe Regelung der Apostasie trifft auch auf sie zu, trotz ihrer Behauptung, Mirza sei ein ´Schatten und eine Manifestation des Propheten Muhammad´. [1]



Dies wurde bei der Konferenz der World Muslim League verkündet, die in Makkah, Saudi Arabia, vom 14. Bis 18. Rabi al-Awwal 1394H (April 1974) abgehalten wurde, wo die Teilnehmer einstimmig zu der Schlussfolgerung gekommen sind, dass die Ahmadi/Qadiyanis keine Muslime sind. [2]  


Schlussfolgerung

Letztendlich kann ohne einen einzigen Schatten des Zwefels der Schluss gezogen werden, dass Mirza ein Lügner gewesen ist, der plötzlich berühmt sein wollte.  Manchmal scheint er ´nicht ganz da´ gewesen zu sein.  In einem Gedicht, das er geschrieben hatte, sagte er über sich selbst: “Ich bin ein Regenwurm!  Kein menschliches Wesen, ich bin der obszöne Teil des Mannes und der Schändliche Ort der Menschen.” (Braheen-e-Qadianism V, Roohani Khazain Bd.21 S.127)

Gott sagt: “Wer ist ungerechter als derjenige, der eine Lüge gegen Allah erdichtet oder sagt: "Mir wurde offenbart", während ihm doch nichts offenbart worden war, und der da sagt: "Ich werde dergleichen hinab senden, was Allah hinab gesandt hat?" Aber könntest du die Frevler nur in des Todes Schlünden sehen, wenn die Engel ihre Hände ausstrecken: "Liefert eure Seelen aus! Heute sei euer Lohn die Strafe der Schande als Vergeltung für das, was ihr an Falschem gegen Allah gesprochen habt, und weil ihr euch hochmütig von Seinen Zeichen abgewendet habt.” (Quran 6:93)


Footnotes:

[1] Majma’ al-Fiqh al-Islami, S. 13

[2]  http://alhafeez.org/rashid/rabita.html

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