I Islam und Nicht-Muslime

Weihnachten im Islam - Weg zum Islam

Weihnachten im Islam

Weihnachten ist ein christlicher Feiertag, der am 25. Dezember von den Christen begangen wird.


Weihnachten aus christlicher Sicht

Für die Christen ist Weihnachten das Fest der Geburt Jesu Christi, der von Ihnen als Sohn Gottes oder auch als dessen « Menschwerdung » angesehen wird. Allerdings gibt es auch christliche Gruppen, wie z.B. den Zeugen Jehovas, die das Weihnachtsfest abgelehnen, da es eine Neuerung darstellt und es dafür keine Grundlage in der Bibel gibt.

Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember erst seit 336 n.Chr. in Rom belegt. Wie es zu diesem Datum kam, ist umstritten. Diskutiert wird eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult, d.h an diesem Datum hatten zuvor heidnische Feiern stattgefunden. In Deutschland wird Weihnachten seit Mitte des 8. Jahrhunderts gefeiert.

Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt und war den Urchristen unbekannt, die sich für die Todestage, nicht aber für die Geburtstage ihrer Märtyrer interessierten. Und so werden bei den Christen unterschiedliche Meinungen darüber vertreten, wann genau Jesus geboren ist. Es gab in der altpalästinensischen Kirche eine Zeit, in der der Geburtstag Jesu Mitte Mai gefeiert wurde. Die Armenische Kirche feiert bis heute den 6. Januar als Geburtsfest Jesu. [1]

Weihnachten aus islamischer Sicht

Das Weihnachtsfest wird von Christen anlässlich der Geburt von Jesu Christi, der als Sohn Gottes angesehen wird, gefeiert. Aus muslimischer Sicht stellt letzteres Schirk dar, da niemand Allah beigesellt werden darf. Allah hat sich niemals einen Sohn genommen.

„Sag: Er ist Allah, ein Einer; Allah, der Überlegene; Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden; und niemand ist Ihm jemals gleich. „ (Quran 112:1-4)

Dennoch respektieren Muslime die Feste der anderen Religionsgemeinschaften, genauso wie sie Respekt für ihre Feste erwarten, denn jede Religionsgemeinschaft hat ihre eigenen Feste und Gebräuche.

Allah der Erhabene sagt im Quran:

"Sprich: "O ihr Ungläubigen! Ich diene nicht dem, dem ihr dient, und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient, und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion." (Sura 109)

Gegenseitiger Respekt bedeutet aber nicht, dass man an den Festen der jeweils anderen Religion teilhaben muss.

Im Islam wird Jesus (Friede sei auf ihm) als Prophet verehrt. Doch wenn es schon keine Grundlage für das Feiern des Geburtstages des Propheten Muhammads (Allahs Segen und Friede auf ihm) im Islam gibt, so gilt das erst recht für das Feiern von Geburtstagen anderer Propheten.

Verbot der Teilnahme am Weihnachtsfest

Mit Teilnahme ist hier nicht nur der Besuch eines Weihnachtsfestes gemeint, sondern jede Art der Bestätigung und Unterstützung eines solchen Festes, z.B. durch Gratulieren, Beschenken oder Annehmen von Geschenken.

Die Teilnahme am Weihnachtsfest ist nicht erlaubt. Dies gilt auch für konvertierte Muslime, die sich von ihrem früheren Glauben distanzieren sollten. [2] Mit einer Teilnahme würde man die Christen in ihrem falschen Glauben (Kufr) bestätigen.

Die Muslime haben ihre eigenen Feste und zwar das Opferfest und das Fastenbrechenfest. Siehe dazu „Feste und Feiern im Islam.“

Das Verbot der Teilnahme am Weihnachtsfest wird aus Quran, Sunna, Idschma' und logischem Denken abgeleitet.

Belege aus dem Quran

1. Die islamische Religion ist vollkommen

„…Heute haben diejenigen, die Kufr begehen vor eurer Religion (arab. Din) resigniert; also fürchtet nicht sie, sondern fürchtet Mich. Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt…“ (Quran 5:3)

Nach diesem Vers ist unsere Religion vollkommen, d.h. alles wurde vollständig erklärt, nichts wurde ausgelassen. Danach gibt es nichts Neues in der Religion. Wenn man also etwas Neues einführt, wie beispielsweise das Feiern von Weihnachten, dann impliziert dies, dass man den Islam nicht für vollkommen hält, was widerum der Aussage dieses Quranverses widersprechen würde.

"Nichts haben wir im Buch außer Acht gelassen." (Quran 6:38)

2. Allah hat den Muslimen befohlen Ihm und Seinem Propheten zu folgen

„ Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Allahs ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allah und den letzten Tag hofft und Allahs häufig gedenkt.“ (Quran 33:21)

" Und wenn ihr über etwas in Streit geratet, dann bringt es vor Allah und den Gesandten…" (Quran 4:59)

"Und dies ist wahrlich Mein gerader Weg, so folgt ihm, und folgt nicht (anderen) Pfaden, die euch von Seinem Pfad abirren lassen..." (Quran 6:153)

"Sprich: 'Wenn ihr Allah (wahrhaft) liebt, so folgt mir (d.h. dem Propheten), dann wird Allah euch lieben und euch eure Schuld vergeben..." (Quran 3:31)

Muslime sollen den Propheten (Allahs Friede und Heil auf ihm) als Vorbild nehmen und nicht die Leute der Schrift, indem sie ihre Feste und andere Dinge nachahmen.

3. Muslime sollen sich nicht von den Leuten der Schrift irreleiten lassen

„Sprich: "O Leute der Schrift, warum wendet ihr die Gläubigen von Allahs Weg ab? Ihr trachtet ihn krumm zu machen, wo ihr ihn doch bezeugt. Doch Allah ist eures Tuns nicht achtlos.“ (Quran 3:99)

„Sprich: "O Leute der Schrift, übertreibt nicht zu Unrecht in eurem Glauben und folgt nicht den bösen Neigungen von Leuten, die schon vordem irregingen und viele irregeführt haben und weit vom rechten Weg abgeirrt sind." (Quran 5:77)

„O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurem Glauben und sagt von Allah nichts als die Wahrheit. Wahrlich, der Messias, Jesus, Sohn der Maria, ist nur der Gesandte Allahs und Sein Wort, das Er Maria entboten hat, und von Seinem Geist. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten, und sagt nicht: "Drei." Lasset (davon) ab - (das) ist besser für euch. Allah ist nur ein einziger Gott. Es liegt Seiner Herrlichkeit fern, Ihm ein Kind zuzuschreiben. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Anwalt.“ (Quran 4:171)

Wer als Muslim das islamische Gottesbild, das in diesem Vers deutlich wird, verinnerlicht hat, kann unmöglich an einem Fest zur Ehrung eines angeblichen Sohn Gottes teilnehmen.

4. Muslime sollen sich von den Festen der Nichtmuslime fernhalten

,,Und diejenigen, die nichts Falsches bezeugen, und die, wenn sie unterwegs leeres Gerede hören, mit Würde (daran) vorbeigehen." (Quran 25:72)

"(All) diesen wird mit dem Obergemach vergolten werden, dass sie standhaft waren; und ihnen wird Gruß und Friede entgegengebracht, ewig darin zu bleiben. Schön ist es als Aufenthaltsort und Bleibe." (Quran 25:75 u.76)

Mit diesem Vers sind nach Meinung der Gelehrten die Feste der Nichtmuslime gemeint. Muslime sollen nicht etwas bezeugen, das in ihren Augen falsch ist. Würde ein Muslim am Weihnachtsfest teilnehmen, so könnte dies als Bestätigung der falschen Auffassung der Christen hinsichtlich ihres Gottesbildes gewertet werden. Wer jedoch standhaft bleibt und sich von solchen Dingen fernhält, dem verspricht Allah den Aufenthalt in Obergemächern im ewigen Paradies.

Belege aus der Sunna

1. Es wurde von Anas Ibn Malik (Allahs Wohlgefallen auf ihm) überliefert:

Als der Gesandte Allahs (Allahs Friede und Segen auf ihm) in Medina ankam, hatten sie (die Medinenser) zwei Tage, an denen sie sich vergnügten (bzw.feierten). So fragte er (Allahs Friede und Segen auf ihm): „ Was sind das für zwei Tage?“ Sie sagten: „Wir pflegten uns in der vorislamischen Zeit an ihnen zu vergnügen.“ Daraufhin sagte der Gesandte (Allahs Friede und Segen auf ihm): „Wahrlich, Allah hat euch diese beiden Tage durch etwas Besseres ersetzt, nämlich das Opferfest und das Fastenbrechenfest.“ (Hadith sahih bei Abu Dawud)

„Ersetzt“ (arab.: at-Tabdil) bedeutet, dass man eine Sache verlässt und etwas anderes dafür macht. D.h. als Mulim soll man sämtliche nichtislamischen Feste verlassen und dafür ausschließlich die zwei islamischen Feste feiern.

2. Thabit Ibn Addahat berichtete:

„Ein Mann wollte ein Gelübde ablegen und dafür ein Kamel schlachten. Der Mann ging zu Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) und sagte zu ihm: "Ich hab mich verpflichtet ein Kamel in Buwana zu schlachten." Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) fragte ihn: ,,Gab es Götzen, die an diesem Ort angebetet wurden?" Der Mann sagte: ,,Nein." Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) fragte weiter: ,,Haben sie (die Kuffar) an diesem Ort ihre Feste gefeiert?" Der Mann antwortete: ,,Nein". Daraufhin sagte Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm): ,,Dann mach es." (Hadith bei Abu Dawud, Muslim, Buchari)

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der Prophet ihm das Schlachten nicht erlaubt hätte, wenn die Nichtmuslime dort ihr Fest gefeiert hätten. Dies, weil die Menschen sonst verstanden hätten, dass er mit der Schlachtung ihr Fest unterstützt und sie nachahmen würde.

3. Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr) berichtete:

"Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) kam zu mir und fand bei mir zwei junge Mädchen, die die Lieder von Bu'ath sangen. Er legte sich hin auf die Matratze und drehte sich in die andere Richtung um. Als Abu Bakr hereinkam, rügte er mich deswegen und sagte: »Flöte Satans beim Propheten, (Allahs Segen und Friede auf ihm)? « Da wandte sich ihm der Gesandte Allahs, (Allahs Segen und Friede auf ihm) zu und sagte:» Lass sie! Jedes Volk hat sein Fest und heute ist unser Fest! « Als der Prophet einschlief, gab ich den beiden Mädchen ein Zeichen, und sie gingen weg." (Hadith sahih bei Buchari)

Aus dem Hadith wird deutlich, dass jede Religionsgemeinschaft ihre eigenen Feste hat. Obwohl schon die ersten Muslime Kontakte zu Juden und Christen hatten, gibt es keine Überlieferung, wonach sie deren Feste mitgefeiert hätten.

4. Abu Huraira (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete: Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

"Wir sind die Letzten im diesseitigen Leben und die Ersten im Jenseits.“

Dies bezieht sich darauf, dass die Muslime zeitlich nach den Juden und den Christen kamen. Den Juden und Christen war ursprünglich der Freitag als Feiertag von Allah dem Erhabenen vorgeschrieben worden, aber die Juden haben stattdessen den Samstag und die Christen den Sonntag als Feiertag genommen. Die Muslime hingegen haben den Freitag als Festtag genommen.

5. Die folgenden Überlieferungen belegen, dass die Muslime dem Propheten (Allahs Wohlgefallen auf ihm) folgen und keine Neuerungen im Islam herbeiführen sollen. Das Feiern von Weihnachten würde aber eine Neuerung darstellen, da dies der Prophet selbst nicht gemacht und auch nicht angeordnet hat.

a) Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

„ Jeder in meiner Umma wird ins Paradies eintreten, mit Ausnahme desjenigen, der es ablehnt!" Die Leute sagten: „O Gesandter Allahs, wer lehnt es ab?“ Er sagte: „Wer mir Gehorsam leistet, der tritt ins Paradies ein, und wer mir Ungehorsam leistet, der hat es abgelehnt.“ (Hadith sahih bei Buchari, Nr. 7280)

b) Abu Huraira berichtete, dass der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

„Lasset meine Befragung sein, solange ich eure Handlung billige, denn diejenigen, die vor euch waren, gingen durch ihre (überflüssigen) Fragen und ihre Meinungsverschiedenheiten mit ihren Propheten zugrunde. Wenn ich euch etwas verbiete, davon haltet euch fern, und von dem, was ich euch aufgetragen habe, führt aus, so viel ihr vermöget.“ (Hadith sahih bei Buchari, Nr. 7288)

c) Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr) überlieferte, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

"Wer in dieser unserer Sache etwas neu begründet, was nicht ein Bestandteil davon ist, ist abzuweisen." (Hadith sahih bei Buchari und Muslim)

In einer anderen Version bei Muslim heißt es: "Wer gegen unsere Sache handelt, ist zurückzuweisen."

d) In einem Hadith, überliefert von Dschabir (Allahs Wohlgefallen auf ihm) heißt es u.a., dass der Prophet sagte:

"….Gewiss ist das beste Wort die Schrift Allahs, und die beste Führung ist die von Muhammad gezeigte. Die schlimmste Praxis ist das Einführen neuer Elemente in den islamischen Glauben, und jede Neuerung ist ein Irrtum…." (Muslim)

6. Es ist ein Prinzip im Islam, dass die Nachahmung von Nichtmuslimen nicht erlaubt ist

"Wer aber dem Gesandten entgegenwirkt, nachdem ihm die Rechtleitung klargeworden ist, und einem, anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, werden Wir dem zukehren, dem er sich zugekehrt hat, und ihn der Hölle aussetzen, und (wie) böse ist der Ausgang! " (Quran 4:115)

"Weder die Juden noch die Christen werden mit dir zufrieden sein, bis du ihrem Glaubensbekenntnis folgst. Sag: Gewiss, Allahs Rechtleitung ist die (wahre) Rechtleitung. Wenn du jedoch ihren Neigungen folgst nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so wirst du vor Allah weder Schutzherrn noch Helfer haben." (Quran 2:120)

Unter Berufung auf Ibn Umar, der berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

"Wer einem Volk ähnelt, gehört zu ihm. " (Hadith sahih bei Ahmad, Nr. 5114 und Abu Dawud, Nr.4031)

Unter Berufung auf Abu Sa'id Al-Khudri, der berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte:

"Ihr folgt gewiss den Lebensgewohnheiten der (Völker) vor euch, Handbreite um Handbreite, Ellenlänge um Ellenlänge, bis dass ihr ihnen folgen würdet, selbst wenn sie den Weg in das (Erd-)Loch eines Dabb einschlagen würden." Wir sagten: " Oh Gesandter Allahs, die Juden und Christen (sind damit gemeint) ? Er sagte: " Wer sonst?" (Hadith bei Buchari, Nr.7320, Muslim, Nr. 2669) Anm.: Ein "Dabb" ist ein stinkendes Tier in der Wüste.

Idschma' der islamischen Gelehrten

Die islamischen Gelehrten sind übereinstimmend der Meinung, dass das Feiern der Feste der Nichtmuslime verboten ist. Dies beinhaltet auch das Gratulieren.

Ibn Umar (Allahs Wohlgefallen auf ihm) sagte:

"Macht sie nicht nach. Wir dürfen nicht in die Kirche, wenn sie ihr Fest da haben.“

Der Gelehrte Ibn Taimija sagte:

"Wenn jemand an dem Tag der Nichtmuslime einem Bruder ein Geschenk gibt, wird es nicht angenommen (von Allah) und man darf es nicht annehmen. Man darf auch nichts von den Nichtmuslimen annehmen, weil dies sonst als Bestätigung ihres Feste gelten würde.“

Logische Argumente

Allein durch logisches Denken kann man zu der Auffassung gelangen, dass es nicht erlaubt ist, Weihnachten zu feiern.

1. Wie oben bereits erwähnt geht es bei Weihnachten um das Feiern der Geburt eines angeblichen „Sohn Gottes“. Dies ist Schirk und damit schlimmer als Stehlen, Töten und sonstige verwerfliche Taten.

2. Selbst wenn man sich innerlich von Weihnachten distanziert, so ist es doch eine gesellschaftliche Heuchelei, wenn man ein solches Fest feiert, das den eigenen Glaubensgrundsätzen widerspricht und einem auch ansonsten nichts bedeutet.

3. Schon allein die Tatsache, dass bei den meisten Weihnachtsfeiern Alkohol getrunken wird, ist für einen Muslim problematisch.

Allah der Erhabene verbot nicht nur das Trinken von Alkohol, sondern auch die Teilnahme an sog. Trinkrunden.

Umar (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete, dass er den Gesandten Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagen hörte:

„Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, darf nicht an einem Tisch sitzen, an dem Alkohol (arab. Chamr) getrunken wird.“ (Hadith bei Ahmad und Tirmidhi)

Während der Muslim die Pflicht hat, das Böse, das er sieht, zu beseitigen, muss er sich davon fernhalten, wenn er es nicht beseitigen kann und den Ort verlassen, an dem die Leute sich darin ergehen. [3]

4. Auch von christlicher Seite wird mittlerweile Kritik am Feiern des Weihnachstfestes geübt. Die Kritik lässt sich im Wesentlichen auf die drei Schlagworte Profanierung, Kommerzialisierung sowie Hektik und Stress konzentrieren. Unter dem Schlagwort „Profanierung“ wird vor allem vorgetragen, dass das Weihnachtsfest entchristlicht und zu einem Familienfest für jedermann geworden sei. Der theologische Gehalt gehe dabei über weite Strecken verloren. Stattdessen nähmen Kitsch und Sentimentalität zu. Demgegenüber ist zu betonen, dass das Weihnachtsfest seit jeher zweigleisig gewesen ist, einmal kirchlich-sakral, zum anderen als Volksfest mit Gelagen und Besäufnissen, was immer wieder zum Einschreiten der Obrigkeit geführt hat. [4]


Quellen:

Dieser Artikel beruht im Wesentlichen auf dem Artikel Das Feiern der Kuffarfeste" von Schwester Ratibah auf Quran-sunna.de., der u.a. auf dem Paltalk-Vortrag „Das Feiern der Kuffarfeste“ im Raum Deutschsprachiger Islaamunterricht Germany von Scheikh Abulhussain, beruht.

1- Artikel « Weihnachten » bei Wikipedia, abgerufen am 24.12.2010.

2- Fetwa Nr. 11650 von Ibn Al-Uthaimin auf Islam questions and answers, abgerufen am 25.12.10



3- Qaradawi,Al-, Dr. Jusuf (1989): Erlaubtes und Verbotenes im Islam, Übersetzung: Ahmad v.Denffer, SKD Bavaria Verlag, München, ISBN:3-926575-12-3

4- Artikel « Weihnachten » bei Wikipedia, abgerufen am 24.12.2010.

5- Islam-Pedia (Die islamische Enzyklopädie)

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