Haare rasieren od. kürzen und Aufenthalt in Makka

 


Ihrām für Umra (Mutamatt‘i) ablegen:


Der Mutamatt‘i rasiert od. kürzt die Haare, dann legt den Ihrām ab. Danach sind alle Verbote aufgehoben (auch Frauen) außer der Jagd auf Landtieren. Er bleibt in Makka bis zum 8. Dsul-Hidscha.


Aufenthalt in Makka bis zum 8.Dsul-Hidscha:

Diese Zeit kann der Pilger ausnützen indem er:

 

  • Viel in der Heiligen Moschee betet (ein Gebet darin gleicht hunderttausend Gebeten an einem anderen Ort.)
  • Viele Male die K‘aba umschreiten, denn die Umrundung der K‘aba ist die beste Anbetung in der Heiligen Moschee, besonders für Leute aus fernen Gegenden.

 

Es wurde berichtet (sic!), dass der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, sagte: “Wer das Heilige Haus ein Woche lang einmal täglich umschreitet und danach zwei Rak‘āt betet, gleich das dem Lohn des Lossetzens eines Sklaven.”


Es wurde auch berichtet (sic!): “Jeden Tag sendet Allāh 120 Gnaden auf die Pilger des Heiligen Hauses herab:
60 Gnaden für die Umschreitenden,
40 Gnaden für die Betenden und
20 Gnaden für die auf die K‘aba Schauenden.”
Das heißt: Der Pilger, der die K‘aba umschreitet und darauf gleichzeitig schaut, bekommt 80 Gnaden.
Berichtet wurde auch (sic!): “Wer die K‘aba 50 Mal umschreitet, der wird so sündenfrei wie am Tag, an dem ihn seine Mutter zur Welt brachte.”
Einmal heißt 7 Umrundungen und 2 Rak‘āt danach.


Ihram für Hadsch von der Heiligen Moschee aus:


1. Tag: 8. Dsul-Hidscha


Am Morgen des 8. Dsul-Hidscha, am Tag der Tarwiya tritt der Mutamatt‘i wieder in den Ihrām ein, betet 2 Rak‘at und sagt:
[O Allāh, ich habe die Niya gefasst, den Hadsch durchzuführen. Bitte mach mir diese Aufgabe leicht! Ich bitte Dich, ihn von mir anzunehmen. Ich bin in den Ihrām für Allāh eingetreten, aber wenn ich daran gehindert werde, dann ist mein Ort des Ihrām – Ablegens, wo Du mich zurückhältst].


Dann spricht er die Talbiya (dreimal) und sagt:

[Allāh segene Muhammad und gebe ihm Friede!]

Will der Mutamatt‘i Sa‘i für Hadsch vor Tawāf al-Ifāda verrichten und zwar nach der Rückkehr von Musdalifa, dann soll er einen Nafl - Tawāf verrichten. Dabei Idtib‘ā in allen Umrundungen, und er geht im Laufschritt in den ersten drei. Dann verrichtet er Sa‘i für Hadsch.




Aufbruch nach Mina:


Nach dem Morgengebet in Makka, nach Sonnenaufgang und nach dem Duha–Gebet begibt sich der Pilger nach Mina, wo er fünf Gebete verrichtet (Mittagsgebet, Nachmittagsgebet, Gebet bei Sonnenuntergang, Abendgebet und das Morgengebet des 9. Dsul-Hidscha)


Unterwegs nach Mina sagt der Pilger:

[O Allāh, ich bitte Dich und rufe Dich an! Lass mich das Beste meiner Hofnungen erreichen und vergib mir! Beschenke mich mit Deinen Gaben, mit dennen Du Deine gehorsamen Diener beschenkt hast! Du hast Macht über alle Dinge].


In Mina spricht man viel Talbiya und Bittgebete, und sagt:

[Unser Herr, gib uns Gutes im Diesseits und Gutes im Jenseits, und schütze uns vor der Strafe des Feuers!]
Es ist auch Sunna, dass man sich in der Moschee ''Khaif'' aufhält und betet
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