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Der Sinn des Lebens - Teil 2

 


Was bedeutet „Ibâda“?

 


In der Sûra An-Nasr sagt Allâh: „dann lobpreise deinen Herrn und bitte Ihn um Vergebung; gewiss, Er ist Reue-Annehmend.“ (Sûra 110:3)
Indem der Mensch Allâh verherrlicht und lobpreist, reiht er sich in den Rest der Schöpfung ein, die den Schöpfer natürlicherweise lobpreist. Allâh spricht dieses Phänomen an vielen Stellen im Qurân an, so zum Beispiel in der Sûra Al-Isrâ: „Ihn preisen die sieben Himmel und die Erde, und wer in ihnen ist. Es gibt nichts, was Ihn nicht lobpreist; ihr aber versteht ihr Preisen nicht. Gewiss, Er ist Nachsichtig und Allvergebend. “ (Sûra 17:44)
 
 


Im Arabischen, der Sprache der letzten Offenbarung, lautet das Wort für Allâhsdienst ´Ibâda. Es kommt von demselben Stamm wie das Wort ´Abd, das Diener, Sklave bedeutet. Ein Sklave ist derjenige, der das tut, was sein Herr von ihm verlangt. Ibâda heißt also im Lichte der letzten Offenbarung „die gehorsame Hingabe unter den Willen Allâhs“. Dies war auch der Kern der Botschaft aller von Allâh Gesandten. Dieses Verständnis der Allâhsverehrung wurde zum Beispiel von Jesus (Friede sei auf ihm) ausdrücklich beschrieben, wie wir im Matthäusevangelium lesen: "Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel." (Matthäus, 7:21)
 
 


Es ist anzumerken, dass das Wort „Wille“ in diesem Vers bedeutet „was Allâh von den Menschen zu tun verlangt“, denn nichts geschieht ohne den Willen oder die Erlaubnis Allâhs. „Der Wille Allâhs“ ist in den göttlich offenbarten Gesetzen, die die Propheten ihren Völkern mitteilten, enthalten. Das Befolgen des göttlichen Gesetzes ist also die Basis des Allâhsverehrung. So wird die Lobpreisung auch zu einem Allâhsdienst, indem der Mensch sich nämlich dazu entscheidet, die von Allâh gegebenen Richtlinien bezüglich der Lobpreisung einzuhalten.
 


Die Notwendigkeit der Verehrung Allâhs

 


Warum müssen die Menschen Allâh anbeten und verherrlichen, indem sie die göttlichen Gesetze befolgen? Weil dies der Schlüssel zum Erfolg in diesem und im nächsten Leben ist. Die ersten Menschen Adam und Eva, Friede sei auf ihnen, wurden im Paradies erschaffen und später daraus verbannt, weil sie das göttliche Gesetz gebrochen hatten. Der einzige Weg für den Menschen, um ins Paradies zurückzukehren ist der, Seine Gesetze zu befolgen. Jesus (Friede sei auf ihm) hat das Befolgen der göttlichen Gesetze laut Matthäusevangelium als den Schlüssel des Paradieses bezeichnet: "Es kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist «der Gute». Wenn du aber das Leben erlangen willst, halte die Gebote!" (Matthäus, 19:16-17)
 


Ebenfalls im Matthäusevangelium wird berichtet, dass Jesus (Friede sei auf ihm) darauf beharrte, die Gesetze strikt einzuhalten: "Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich." (Matthäus, 5:19)
 


Die göttlichen Gesetze stellen eine Rechtleitung für den Menschen in jeder Lebenslage dar. Sie definieren „richtig“ und „falsch“ und bieten dem Menschen ein vollständiges System, durch das alle Angelegenheiten geregelt werden können. Schließlich weiß nur der Schöpfer wirklich, was gut für Seine Schöpfung ist und was nicht. Die göttlichen Gesetze gebieten und verbieten gewisse Taten und Dinge, um den menschlichen Geist, den menschlichen Körper und die menschliche Gesellschaft vor Schaden zu schützen.
 
Um ein Leben als rechtschaffener Mensch zu führen, muss der Mensch sich nach den göttlichen Gesetzen richten und sie befolgen.

>> Der Sinn des Lebens - Teil 3



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