Über den Propheten

War Muhammad ein echter Prophet?

War Muhammad ein echter Prophet?

 


Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm), der Sohn ´Abdullâhs, ist Allâhs Gesandter und der letzte Prophet, den Allâh zu allen Bewohnern der Erde entsandt hat. Der Muslim muss wissen, dass er (Friede und Segen seien auf ihm) wirklich und wahrhaftig Allâhs Gesandter ist. Viele Beweise belegen diese Tatsache. Nur ein Leugner kann diese Beweise auf Grund seiner Arroganz ignorieren.


1. Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) wuchs als Analphabet auf. Er konnte weder lesen noch schreiben und dies blieb so bis zu seinem Tod. Er war in seinem Volk als der Vertrauenswürdige und Wahrheitsliebende bekannt. Vor seiner Entsendung, bis zu seinem 40. Lebensjahr, hatte er keine Kenntnis von irgendeiner Religion oder früheren Botschaft. Dann bekam er (Friede und Segen seien auf ihm) die ersten Offenbarungen, die uns heute als Qurân vorliegen. Dieser Qurân erwähnt viele der Ereignisse, die in den früheren Schriften enthalten sind und zwar in solcher Genauigkeit, als hätte Muhammad ihnen als Zeuge beigewohnt. Sie sind genauso wiedergegeben, wie sie in der Thora, die Moses (Frieden sei auf ihm) herab gesandt wurde, und im Evangelium, wie es Jesus (Frieden sei auf ihm) herab gesandt wurde, enthalten waren. Trotzdem glaubten weder die Juden noch die Christen an das, was Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) sagte.

2. Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) sagte viele Ereignisse voraus, die ihm und seinen Gefährten und auch den Generationen nach ihnen widerfahren sollten, sei dies in Bezug auf die Eroberung Makkas, die Beseitigung der tyrannischen Herrschaft des persischen Königsreichs und des byzantischen Kaisers oder auch der Ausbreitung des Islâm auf der ganzen Welt. All diese Ereignisse fanden genauso statt, wie Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) sie vorausgesagt hatte, ganz so, als hätte er die Zukunft unmittelbar vor seinen Augen gehabt.

3. Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) überbrachte einen arabischen Qurân, der die Spitze an Eloquenz und Klarheit ist. Dieser Qurân forderte die sprachgewandten, den Qurân als Lüge bezeichnenden Araber heraus, nur eine einzige vergleichbare Sûra zu verfassen. Sie waren nicht im Stande dazu. Tatsächlich hat es bis heute niemand vermocht etwas zu verfassen, das dem Edlen Qurân in seiner Ordnung, Anmut, Schönheit und Herrlichkeit auch nur nahe kommt.

4. Das Leben dieses Propheten (Friede und Segen seien auf ihm) ist das perfekte Vorbild für aufrichtigen, barmherzigen, aufopfernden, wahrhaftigen, mutigen, großzügigen Charakter, fernab jeder Untugend. Er legte keinen Wert auf den Reichtum des Diesseits sondern bemühte sich nur um die Belohnung im Jenseits. Außerdem war er in allen seinen Taten und Handlungen gottesfürchtig und Allâhs stets eingedenk.

5. Allâh legte viel Liebe für Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) in die Herzen derer, die an ihn glaubten. Diese Liebe ging soweit, dass alle Gläubigen bereit waren, sich und ihre Mütter oder Väter für ihn zu opfern. Bis heute lieben und ehren die Gläubigen Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm). Alle würden sofort ihr Vermögen und ihre Familien hergeben, um ihn auch nur für einen Augenblick zu sehen.

6. In der gesamten Menschheitsgeschichte gibt es keine Biografie, die so gut erhalten ist wie die von Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm), und keine Person, die solch einen Einfluss auf die Menschheit hat. Zudem gab es nie jemanden, an den morgens, abends und zu jeder Zeit so oft gedacht und erinnert wird, wie an Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm). Wenn die Gläubigen dies tun, bitten sie Allâh darum, Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) zu ehren und ihm Wohlergehen zu schenken. Dies tun sie aus vollem Herzen und aus Liebe zu ihm.

7. Es gab auch niemals einen Mann, der in allem, was er tat, so befolgt wurde, wie dies bis heute die Gläubigen tun. Sie schlafen so wie er schlief, sie reinigen sich so wie er sich reinigte, sie essen, trinken und kleiden sich so wie er es tat. In allen Lebenssituationen halten sich die Gläubigen an das Vorbild Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) und den Weg, den er gegangen ist. In jeder Generation von seiner Zeit an bis heute haben sich die Gläubigen an die Lehren dieses edlen Propheten gehalten. Manch einer möchte seinem Vorbild sogar soweit folgen, dass er selbst in persönlichen Eigenheiten mit dem Propheten (Friede und Segen seien auf ihm) übereinstimmt, obwohl Allâh dies nicht gefordert hat. So essen manche nur genau das, was er (Friede und Segen seien auf ihm) gegessen hat, oder tragen nur genau die Art von Kleidung, die er mochte.

Die Gläubigen wiederholen all die Gebete und Lobpreisungen Allâhs, die auch Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) in verschiedenen Situationen gesprochen hat. Dazu gehören unter anderem die Bittgebete, die er (Friede und Segen seien auf ihm) sagte, wenn er Leute begrüßte, das Haus betrat und verließ, die Moschee betrat und verließ, das Bad betrat und verließ, Schlafen ging, aufwachte, den Neumond sichtete, das Frühobst betrachtete, aß, trank, sich kleidete, ein Transportmittel bestieg, reiste, von der Reise zurückkehrte, etc.


Des Weiteren verrichten die Gläubigen alle Anbetungshandlungen, sei es das Gebet, das Fasten, das Spenden oder die Pilgerfahrt, wie es ihnen ihr Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) lehrte und vormachte.

All diese Angelegenheiten ermöglichen es den Gläubigen, ihr Leben in allen Details so zu leben, wie es auch der Gesandte Allâhs (Friede und Segen seien auf ihm) getan hat, als stünde er vor ihnen, um als lebendiges Vorbild zu dienen.

8. Niemals gab es einen Menschen, der eine derartige Liebe, vergleichbaren Respekt, eine derartige Ehrbezeugung und solch eine Gehorsamkeit in allen Dingen erfahren hat, wie der edle Prophet (Friede und Segen seien auf ihm), und es wird auch nie wieder einen solchen Menschen geben.

9. Schon zu seinen Lebzeiten, und erst recht danach, folgten ihm Leute aller Nationen, Hautfarben und Völker. Viele davon waren zuvor Juden, Christen, Heiden, Götzendiener oder ganz ohne Religion. Unter ihnen waren Menschen, die für ihre logischen Urteile, ihre Weisheit, ihren Verstand und ihren Weitblick bekannt waren. Sie entschieden sich dafür, dem Propheten (Friede und Segen seien auf ihm) zu folgen, nachdem sie seine Zeichen, seine Wahrhaftigkeit und seine Wunder gesehen hatten.

Sie folgten ihm nicht aus Zwang oder weil ihre Vorfahren dies auch getan hatten. Ganz im Gegenteil entschlossen sich viele dazu, den Islâm anzunehmen, als die Muslime schwach waren und einige sogar, als diese schlimmer Unterdrückung ausgesetzt waren. Sie entschlossen sich nicht dazu, um materielle Vorteile zu erlangen. Viele erlitten großen Schaden und mussten schlimme Schmerzen und Unterdrückung ertragen, weil sie sich für diesen Weg entschieden hatten. Trotzdem wandten sie sich nie mehr von dieser Religion ab. All das genügt jedem, der einen gesunden Verstand hat, um zu erkennen, dass Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) wirklich und wahrhaftig Allâhs Gesandter ist und nicht einfach ein Mann, der dies behauptete und ohne Wissen über Allâh sprach.

10. Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) beschreibt Allâh mit Seinen perfekten Eigenschaften und verdeutlicht uns somit, dass Allâh über jeden Mangel erhaben ist. Weder ein Philosoph noch ein Weiser könnte von sich aus dasselbe tun, und es ist wirklich unvorstellbar, dass irgendein Mensch sich ein Wesen hätte ausdenken können, das eben diese vollkommenen Eigenschaften und die Größe inne hat, die gesamte Schöpfung und alles in diesem Universum zu unterwerfen, ob klein oder groß, und dabei vollkommen barmherzig ist. Es ist auch nicht vorstellbar, dass jemand sich ein derart perfektes Gesetz hätte ausdenken können, das auf einem solchen Maß an Gerechtigkeit, Gleichheit, Objektivität und Barmherzigkeit beruht, wie das Gesetz, das Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) offenbart wurde. Es bezieht sich auf alle Lebensbereiche, sei es das Handeln, die Heirat, die Scheidung, den Verleih, die Erbschaft, das Testament, das Verwahren von Gütern oder jegliche Art von Verträgen, die nötig sind, um das Leben und die Zivilisation aufrecht zu erhalten.

11. Es ist unmöglich, dass sich jemand die Weisheit, die Moral, das gute Benehmen und die Tugenden ausdenkt, die der Prophet (Friede und Segen seien auf ihm) lehrte. Er (Friede und Segen seien auf ihm) war in jeder Hinsicht das beste Vorbild in Bezug auf gutes Verhalten, gegenüber Eltern, Familie, Verwandten, Freunden, der gesamten Menschheit, den Tieren, Pflanzen und der gesamten Schöpfung. Es ist für den Menschen schwer, dieses System komplett zu begreifen und unmöglich, etwas annähernd Vergleichbares hervorzubringen. All das zeigt eindeutig, dass dieser Gesandte (Friede und Segen seien auf ihm) sich diese Religion nicht ausgedacht hat, sondern von Dem erhalten hat, der den Himmel und die Erde erschaffen und das gesamte Universum in dieser wunderbaren Vollkommenheit gebildet hat.

12. So wie die göttliche Schöpfung unnachahmbar ist, ist auch das göttliche Gesetz, das Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) offenbart wurde, unnachahmbar. Genauso wenig, wie ein Geschöpf dieses Universum erschaffen kann, kann ein Geschöpf ein Gesetz entwerfen, das dem Gesetz, das Allâh Seinem Diener und Gesandten Muhammad (Friede und Segen seien auf ihm) offenbart hat, gleicht.

Quelle: Islam Web

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