Bekannter Journalist Martin Lejeune konvertiert zum Islam

Der Journalist "Martin Lejeune", der unter anderem für die linksdrehenden Zeitungen taz, Frankfurter Rundschau, Junge Welt und das ehemalige SED-Zentralorgan Neues Deutschland arbeitet, ist in einer fröhlichen Feierstunde, mit unüberhörbaren „Allahu Akbar“-Schreien, zum Islam konvertiert.


Lejeune wuchs als Sohn eines Reiseverkehrskaufmanns und einer Fremdsprachenkorrespondentin in Nürnberg und Bielefeld auf. In Bielefeld arbeitete Lejeune als freier Mitarbeiter für die Tageszeitung Neue Westfälische. Von 2003 bis 2004 studierte er an der Eberhard Karls Universität Tübingen Islam- und Irankunde und von 2006 bis 2013 Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Von 2011 bis 2014 schrieb er als freier Mitarbeiter mehrere Artikel für die Berliner Tageszeitung taz. Er berichtete aus Libyen, Marokko und Syrien. Außerdem schrieb er für die Junge Welt und das Neue Deutschland.

Israel-Hasser und Solidarität mit Gaza:

Er ist in den deutschen Medien als Israel-Hasser bekannt. Der Öffentlichkeit wurde er außerdem bekannt durch seine deutliche pro-palästinensische und antiisraelische Parteinahme im Gaza-Konflikt 2014, seine Rolle in der „Toilettenaffäre“ sowie durch seine Berichterstattung aus Syrien.

Martin Lejeune in Solidarität mit Gaza

Für den 8. Juli 2016 kündigte Lejeune die öffentliche Verlesung der Namen von „2200 getöteten Palästinensern“ des Gaza-Konfliktes von 2014 zwischen dem Holocaust-Mahnmal und der Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin an. Laut seiner Ankündigung will er „gegen die Instrumentalisierung der Opfer des Holocausts durch die deutsche Regierung“ protestieren, die seiner Meinung nach die Opfer „mißbraucht, indem die deutsche Regierung mit ihnen die Lieferung von Waffen an Israel rechtfergit“. Im Kontext seiner Ankündigung forderte er die Errichtung eines Nakba-Mahnmals.

Solidarität mit den Unterdrückten:

Ende Mai 2016 begleitete Lejeune einen Hilfskonvoi des Salafistenvereins Ansaar International bis an die syrische Grenze. Lejeune sieht sich selbst im Zusammenhang mit dieser Kooperation als Opfer der Bezichtigung, einem „wahnhaften islamophilen Selbsthass“ verfallen zu sein. Dagegen lautet seine Selbsteinschätzung: „Ich bin im Dienste der Wahrheit und der Menschen unterwegs. Ich bin moralisch auf der richtigen Seite.“

Konvertierung zum Islam:

Anfang Juli 2016 erklärte Lejeune in einer Zeremonie vor vielen Zeugen in einer Moschee seine Konversion zum Islam, denn der Islam sei Frieden.



Hier zu sehen ist eine Videoaufnahme für seine Konversion zum Islam:

Am 6. Juli schrieb er auf seiner Facebook Seite:

Liebe Brüder und Schwestern, heute habe ich mich zum Islam bekannt, der Religion des Friedens und der Liebe. Und nur einige wenige Stunden später schlägt mir Islamhass entgegen. Liebe Brüder und Schwestern, als Journalist setzte ich mich immer wieder aktiv gegen Islamophobie ein und werde dies auch weiterhin tun. Dabei bleibt es. Aber ab heute fühlt es sich anders an. Ich fühle mich noch trauriger, selber von Islamhass getroffen zu werden, als "nur" solidarisch mit anderen sich gegen Islamhetze zu engagieren. Jetzt kann ich Andeutungsweise erahnen, wie gekränkt ihr euch seit Jahren in Deutschland fühlt, liebe Brüder und Schwestern. Lasst uns gemeinsam auf diese Islamhetze mit Versöhnung und Barmherzigkeit reagieren, unserer besten Antwort, die wir haben: der Liebe des Islam.


Video: Deutscher Journalist Martin Lejeune erzählt über seinen Weg zum Islam:

 

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