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Palästinenser lehnen alle israelischen willkürlichen Maßnahmen in al-Aqsa ab

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Die israelische Besatzung hat erneut den Zugang für Muslime zum Al-Haram Al-Sharim beschränkt. Nur Männer über 50 und Frauen dürften heute die heilige Stätte betreten, teilte die die Besatzungspolizei mit. Diese Maßnahme wurde schriftlich bekannt gegeben. Diese Lehnen die Palästinenser ab.



Polizeieinheiten seien innerhalb und außerhalb der Altstadt von Jerusalem stationiert worden. Ferner seien Zufahrtsstraßen dem Verkehr geschlossen worden. Rund 10 000 Menschen kamen nach Schätzungen der Wakf-Behörde auf den Al-Haram. Nach den Mittagsgebeten blieb es zunächst ruhig in Jerusalem. Später wurden bei einem Vorfall im arabisch geprägten Ostteil der Stadt einige Palästinenser verletzt. Sie atmeten Tränengas der israelischen Besatzungssoldaten ein.

Am Nachmittag erschossen israelische Besatzungssoldaten einen Palästinenser südwestlich von Bethlehem. Am Rande des Gazastreifens wurde nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums ein Jugendlicher von Schüssen israelischer Besatzungssoldaten ermordet. Bei den Konfrontationen seien zudem sechs Palästinenser verletzt worden.

Die Palästinenser lehnen jegliche Kontrollen am Al-Haram ab und werfen Israel vor, es wolle schrittweise mehr Einfluss über die Anlage erlangen. Der Al-Haram mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist die drittheiligste Stätte im Islam.

Die israelische Polizei hatte am 14. Juli drei Palästinenser erschossen, die angeblich einen bewaffneten Angriff in der Al-Aqsa Moschee auf Israelis unternommen hätten. Zwei israelische Polizisten, die bei dem Vorfall verletzt wurden, starben im Krankenhaus.

Israel hatte die Al-Aqsa für Muslime geschlossen und Metalldetektoren an Eingängen errichtet. Die al-Aqsa Moschee ist seit Donnerstag erneut für das Freitagsgebet geöffnet worden.

Agenturen

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