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50 Tote bei islamfeindlichen Terrorangriff auf zwei Moscheen in Neuseeland

50 Tote bei islamfeindlichen Terrorangriff auf zwei Moscheen in Neuseeland

 


50 Muslimen sind bei rechtsradikalen und bewaffneten Terrorangriffen auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch getötet worden. Mehrere Dutzend muslimische Gläubige sind ebenfalls in den beiden Gotteshäusern schwer verletzt, , sagte Regierungschefin Jacinda Ardern am heutigen Freitag. Ardern sprach von einem „terroristischen Angriff“. Die Polizei nahm vier Verdächtige fest, darunter auch einen Australier.

Die Angriffe seien als "Terroranschlag" zu werten, der offenbar "gut vorbereitet" gewesen sei. Die mutmaßlichen Angreifer seien aber nicht auf Terrorlisten gewesen.

Ein Augenzeuge sagte dem Sender Radio New Zealand, er habe Schüsse gehört und vier Menschen auf dem Boden liegen gesehen, mit "Blut überall".

Die Polizei warnte vor einem weiterhin "aktiven Schützen" und rief die Bevölkerung auf, nicht nach draußen zu gehen. Das Zentrum von Christchurch wurde von der Polizei abgeriegelt. Die Schüler in der Stadt durften ihre Klassenräume nicht verlassen.

"Eine ernste und sich entwickelnde Lage mit einem aktiven Schützen ist in Christchurch aufgetreten", hieß es in der Mitteilung. Die Polizei sei "mit ihren gesamten Ressourcen" im Einsatz, aber das Risiko sei weiter "extrem hoch". An Autos seien zwei Sprengsätze gefunden worden. Diese seien entschärft worden.

Die Angriffe waren in der Masjid-al-Noor-Moschee im Stadtzentrum von Christchurch und in einer Moschee im Vorort Linwood verübt worden. Sie ereigneten sich während des Freitagsgebets. Die Polizei nahm vier Verdächtige fest, darunter eine Frau.

Der Angriff auf die Masjid-al-Noor-Moschee wurde nach Angaben von Australiens Premier Scott Morrison von einem rechtsextremen Australier verübt. Er sprach den Neuseeländern sein Mitgefühl aus.

Lesen Sie auch: Terrorangriff gegen Muslime in Neuseeland: Warnungen vor Islamfeindlichkeit

 



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