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Nach Jahrzehnten Kopftuch im türkischen Parlament erlaubt

In der Türkei ist jetzt auch das Kopftuchverbot im Parlament aufgehoben: Vier Politikerinnen der Regierungspartei AKP von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erschienen mit islamischen Kopftüchern im Plenum des Parlaments in Ankara. Andere AKP-Abgeordnete hätten sie dazu beglückwünscht, berichteten Fernsehsender.


Zuletzt hatte vor 14 Jahren eine Abgeordnete versucht, mit Kopftuch ins Plenum zu gelangen. Damals wurde die Politikerin jedoch ihres Mandates enthoben.

Mehrere weibliche Abgeordnete der AKP kamen mit Kopftuch zur Parlamentssitzung - und wurden von Parteikollegen beglückwünscht.

Diesmal können sich die vier AKP-Abgeordneten der Unterstützung der Regierung sicher sein. Erdogan hatte vor einem Monat das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst abgeschafft. Nun wurde die Kopftuchfreiheit auch auf das Parlament ausgedehnt, wo es bisher tabu war.

Säkulär eingestellte türkische Politiker sehen das Kopftuch als Symbol des politischen Islam. Sie hatten deshalb verhindern wollen, dass es Abgeordnete im Parlament tragen. Der CHP-Vizevorsitzende Faruk Logoglu hatte noch vor wenigen Tagen angekündigt, seine Partei werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, um das Kopftuch aus dem Parlament herauszuhalten.

Tagesschau

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