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Tausende Deutsche strömen in die Moscheen beim Tag der offenen Moschee

 



In Deutschland hat landeweist am 3. Oktober der Tag der Offenen Moschee stattgefunden. Am Tag der offenen Moschee haben bundesweit rund Tausend Moscheen ihre Türen für interessierte Nichtmuslime geöffnet. Etwa hunderttausend Besucher haben den Tag genutzt, um mit Muslimen ins Gespräch zu kommen.

Das Motto des von den vier größten islamischen Verbänden in Deutschland initiierten Tags lautete „Religiosität - individuell, natürlich, normal”. Rund 900 Gebetshäuser und Begegnungsstätten in ganz Deutschland öffneten am Mittwoch ihre Türen auch für nicht-muslimische Gäste. In der Hauptstadt wollten knapp 30 Moscheen und Kulturzentren teilnehmen.

Lesen Sie auch: Häufig gestellte Fragen zum Tag der offenen Moschee

In den vergangenen Jahren nahmen jeweils über 1000 Gebetshäuser und islamische Begegnungsstätten an dem Aktionstag teil. Ein Sprecher des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) begründete den Rückgang dieses Jahr unter anderem mit der Angst vor Übergriffen und fehlender Solidarität in der Gesellschaft. Nach Erkenntnissen des ZMD gab es bis zum Nachmittag keine Vorfälle.

Seit 1997 findet am Tag der Deutschen Einheit auch der Tag der offenen Moschee statt. Dass die Veranstaltungen auf denselben Tag gelegt wurden, soll nach den Worten des Vorsitzenden des ZMD, Aiman Mazyek, ein Zeichen der Solidarität und des Respekts gegenüber Deutschland sein.

In Deutschland gibt es dem Zentralrat zufolge rund 2500 Moscheen. Viele lägen in Hinterhöfen, nur etwa 900 seien öffentlich erkennbar. (dpa/bb)



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