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Türkische Frau in Stadtbahn brutal angegriffen

 



In einer Kölner Stadtbahn wurde eine türkische Frau von einem Mann rassistisch beschimpft und körperlich angegriffen. Die Polizei ermittelt.

In einer Kölner Stadtbahn wurde letzte Woche Donnerstag am Montagabend gegen sechzehn Uhr die Kölnerin Hacer Uğurlu beschimpft und attackiert. Ein etwa 1,80 bis 1,90 Meter großer Mann hat die 40-jährige im Stadtteil-Deutz so brutal mit Fäusten ins Gesicht geschlagen, dass sie mehrere Tage in einem Krankenhaus behandelt werden musste.

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Durch die Schläge erlitt sie schwere Kopfverletzungen. Mittlerweile konnte sie die Klinik wieder verlassen.

 

Uğurlu war mit der Stadtbahn der Linie 4 unterwegs. Als sie an der Haltestelle Suevenstraße aussteigen wollte, stand neben ihr ein Mann auf. „Der hat mir sofort mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dann meinen Kopf mehrfach gegen die Lehne eines Sitzes gehauen“, erklärte Uğurlu gegenüber der Polizei.

„Niemand hat mir geholfen“

„Als die Bahn an der Haltestelle angekommen war und die Türen sich geöffnet hatten, stieg der Mann aus und rannte davon. Mir hat leider niemand geholfen. Die anderen Fahrgäste waren verängstigt. Einige haben den Vorfall dem Bahnfahrer gemeldet“, berichtet sie dem Express.

Der noch flüchtige Täter sei etwa 40 bis 45 Jahre alt, ungefähr 1,80 bis 1,90 Meter groß und sehr dünn. Er habe ein markant langes Gesicht und trug während der Tat eine Brille ohne Rahmen. Auf dem Kopf hatte er ein Cappy oder eine Kapuze. Laut Zeugenaussage habe er die ganze Zeit akzentfrei deutsch gesprochen.

Türkin nach rassistischen Angriff: „Unser Leben ist hier in Gefahr“ (Foto: AA)



„Unser Leben ist hier in Gefahr“

Bei dem Angriff erlitt die junge Frau Prellungen im Gesicht und ein geschwollenes Auge. Der türkische Generalkonsul von Köln, Ceyhun Erciyes, besuchte sie am Montag und erkundigte sich um das Befinden und sicherte ihr zu, sich in dieser Angelegenheit einzusetzen, damit der Angreifer gefasst wird.

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In einem Interview gegenüber der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu erklärte die Türkin, dass sie sich seitdem nicht mehr sicher fühle. Sie erkenne das Land nicht mehr wieder und warnte ihre Landsleute: Unser Leben ist hier in Gefahr und niemanden interessiert es!“

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