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Grüne: der Islam soll dem Christentum und dem Judentum gleichgestellt werden

Für Christian Wulff gehört der Islam zu Deutschland. Der Bundespräsident Gauck relativiert und meinte, dass nur die Muslime zu Deutschland gehören. Die Regierung hüllt sich in Schweigen, aber es wird für sie immer schwerer Deutschlands Muslime zu ignorieren.


Die Bundestagsfraktion der Grünen hat jetzt nämlich eine Roadmap zur Gleichstellung und rechtlichen Integration des Islam in Deutschland erarbeitet.
Dadurch sollen Auftrag und Anspruch des Grundgesetzes verwirklicht werden.

In einer Stellungnahme der Grünen heißt es: "Muslimas und Muslime möchten gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilhaben und sich aktiv einbringen: im karitativen und seelsorgerischen Bereich, in den Medien und in den Schulen.
Daher unterstützen wir das Anliegen der Muslimas und Muslime, Religionsgemeinschaft(en) im Sinne und nach den Regeln des Grundgesetzes zu bilden."

Neustart der Islamkonferenz

Die Grünen fordern einen "Neustart" der Islamkonferenz, weil dort unter Innenminister Friedrich der Islam nur noch unter dem Aspekt der Gefahrenabwehrüber diskutiert würde.

„Den Islam in Deutschland … nur unter dem Aspekt der Gefahrenabwehr zu diskutieren, ist gesellschaftspolitisch kontraproduktiv und sät eine Kultur des Misstrauens. Für uns ist es selbstverständlich, dass alle Menschen – unabhängig ihrer Herkunft, Religion und Weltanschauung – ihre Grundrechte und Teilhabemöglichkeiten gleichberechtigt wahrnehmen können.“

Gleiche Rechtsgrundlage für alle Religionen

In der Verlautbarung heißt es über Muslime: „Sie und ihre Religion sind selbstverständlich Teil dieses Landes, der Kultur und Gesellschaft.“

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast sagte bei der Vorstellung der roadmap: "Wir wollen Druck machen." Es sei schon zu viel Zeit verstrichen, ohne dass Muslime die gleichen Rechte wie Christen und jüdische Gemeinschaften hätten.
Sie forderte Muslime sollen sich in Deutschland unabhängig von ihrem Herkunftsland religiös organisieren können.

Durch die rechtliche Gleichstellung des Islam mit Christentum und Judentum könnten Muslime religiöse Steuern erheben.
Die Rechte, die beim Bau von Kirchen und Synagogen zugestanden werden, würden dann auch auf das Errichten von Moscheen zutreffen.



Volker Beck, parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen-Bundestagfraktion, sieht in der Anerkennung des Islam als Religionsgemeinschaft einen wichtigen Schritt für das “Zusammenwachsen unserer Gesellschaft”.

Da die Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften wahrscheinlich noch viel Zeit beansprucht, forderte Beck zumindest eine Übergangslösung. Nach Einschätzung der Grünen gibt es noch viel zu wenige muslimische Seelsorger, die sich etwa in Krankenhäusern oder Gefängnissen um Muslime kümmern könnten.

Selbstbestimmungsrecht

Den Grünen ist bewußt, dass es unterschiedliche Strömungen des Islams gibt, und sie sind der Ansicht dass Muslime selbst entscheiden sollen, ob sie aufgrund von religiösen Unterschieden eine oder mehrere islamische Religionsgemeinschaften bilden wollen.

 

 


Hier get´s zur Original-pdf-Datei der "Roadmap zur Gleichstellung und rechtlichen Integration des Islam in Deutschland"

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