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Brandanschlag auf DITIB-Moschee – Untätigkeit der Politik beängstigend - Weg zum Islam

Brandanschlag auf DITIB-Moschee – Untätigkeit der Politik beängstigend

"Erneut wurde auf eine Moschee ein Brandanschlag verübt. Und auch diesmal müssen wir feststellen, dass die Schandtat kaum registriert wird", so Bekir Altaş, Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG), anlässlich eines versuchten Brandanschlags auf eine saarländische DITIB-Moschee in Neunkirchen. Unbekannte haben Sonntagnacht zwei Molotow-Cocktails in den Hof der Moschee geworfen. Glücklicherweise wurde bei dem Anschlag niemand verletzt. Bekir Altaş weiter:


"Die gewalttätigen Übergriffe auf Muslime und ihre Einrichtungen nehmen zu. Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht von einer Schreckensmeldung erschüttert werden. Gleichzeitig müssen wir mit großer Sorge die Trägheit bis Untätigkeit vonseiten der Politik beobachten. Nach wie vor werden antimuslimische Straftaten nicht gesondert erfasst, nach wie vor gibt es keine offiziellen Zahlen über das Ausmaß der grassierenden Islamfeindlichkeit.

Ohne offizielle Erhebungen und belastbare Zahlen kann das Problem weder verfolgt noch erforscht werden. Das wäre aber dringend nötig, um der Gefahr mit geeigneten Maßnahmen entgegenzutreten. Mit Sonntagsreden und Mitgefühl-Presseerklärungen werden wir dem Problem nicht beikommen. Es ist an der Zeit, die Hausaufgaben zu machen. Wenn Angehörige einer bestimmten Religion immer wieder Opfer von Anschlägen werden, müssen wir unverzüglich alle Hebel in Bewegung setzen."

IGMG

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