W Wunder des Propheten

Allahs Beistand für Seinen Propheten

Allahs Beistand für Seinen Propheten

 


Beistand gegen die Spötter

Der Prophet (a.s.s.) stand geduldig und ergeben zu seinem göttlichen Auftrag und ermahnte weiter sein Volk trotz all der Verleumdungen und all des Spotts, die er von ihnen erfuhr. Die schlimmsten Spötter waren: Vom Stamm Asad: Al-Aswad Ibn 'Abdulmuttalib; vom Stamm Zuhra: Al-Aswad Ibn 'Abdyagut; vom Stamm Makhzum: AI-Walid Ibn AI-Mugira; vom Stamm Sahm: Al-،As Ibn Wa'il; vom Stamm Khuza'a: Al-Harith Ibn Tulaitila. Als diese in ihrer Bosheit verharrten und den Propheten (a.s.s.) immer wieder verspotteten, offenbarte Allah:

„So tue kund, was dir befohlen wurde, und wende dich von den Götzendienern ab. Wir werden dir sicherlich gegen die Spötter genügen, die einen anderen Gott neben All äh setzen, doch bald werden sie es wissen. Und wahrlich, Wir wissen, dass deine Brust beklommen wird wegen dem, was sie reden.“[41]

Eines Tages kam Gabril zum Propheten, während jene Spötter die Al-Ka'ba umschritten. Der Engel stand neben Muhammad (a.s.s.) als Al-Aswad Ibn ،Abdulmuttalib vorüberkam und Gabril ihm ein

grünes Blatt ins Gesicht warf, worauf er erblindete. Dann kam Al-Aswad Ibn 'Abdyagut vorbei, und Gabril deutete auf dessen Bauch, worauf dieser anschwoll und er an Wassersucht starb. Als Al-Walid vorbeikam, deutete Gabril auf eine Narbe, die sich jener Jahre zuvor am Knöchel zugezogen hatte, als er an einem Mann vom Stamm Banu Khuza'a vorübergekommen war, der gerade seine Pfeile befiederte, wovon einer an seinem über den Boden schleifenden Gewand hängenblieb und ihn am Fuß verletzte. Diese ganz unbedeutende Narbe brach nun wieder auf, und er starb daran. Dann kam Al-'As Ibn Wa'il vorbei und Gabril deutete auf seine Fußsohle; als dieser dann mit seinem Esel nach At-Ta'if zog und das Tier sich über einen Dornenbaum

hermachte, drang ihm ein Dorn in die Fußsohle und tötete ihn. Schließlich kam auch Al-Harith Ibn Tulaitila, und Gibril deutete auf dessen Kopf, worauf sich dieser mit Eiter bedeckte und Al-Harith starb.[42]

 

Prophet und Staatsmann

Das normale Schema, unter dem der Nicht-Muslim Muhammad (a.s.s.) als Prophet und Staatsmann sieht, ist das eines ursprünglich aufrichtigen religiösen Menschen, der sich nach der Übersiedlung nach Al-Madina zum Staatsführer wandelt. Die Eigenschaft Muhammads als Prophet und Staatsmann ist gerade ein Zeichen für die allumfassende Leistung des Propheten, der Beweis für die Größe und Wahrheit seiner Botschaft. Wie könnte es sein, dass Allah nicht dem von Ihm gesandten Propheten am Ende Erfolg in dieser Welt gibt?

„Die Schlacht von Badr, in der »nicht du warfst, als du warfst sondern Allah warf«[43] hatte den nach Al-Madina ausgewanderten Muslimen erstmals das Gefühl gegeben, dass die himmlischen Heerscharen ihnen zur Seite standen, und auch die Scharmützel der späteren Jahre, die Kämpfe und die Ver­handlungen, die nach verhältnismäßig kurzer Zeit zur Rückgewinnung von Makka führten, wurden von ihnen als Zeichen göttlichen Beistandes gewertet.

Die rasche Ausbreitung des Islams über die arabische Halbinsel noch zu Lebzeiten des Propheten, aber noch mehr die unvorstellbar rasche Ausdehnung des islamischen Reiches in den ersten hundert Jahren nach Muhammads Tode ließ keinen Zweifel zu, dass diese siegreiche Religion die wahre Religion war, und derjenige, der sie gepredigt hatte, der wahre, die endgültige Offenbarung bringende Prophet Allahs, der »zu den Roten und Schwarzen«, d.h. zu aller Welt gesandt war.



Der Beweis für die Wahrheit von Muhammads Botschaft aus dem Erfolg seiner Religion ist schon in früher Zeit verwendet worden, wird aber besonders in der Neuzeit immer wieder geführt, und demjenigen, der Religion und Politik (im weitesten Sinne) im Stile der Nach-Aufklärungstheologie säuberlich voneinander zu trennen sucht und Religion als eine persönliche, verinnerlichte und letztlich private Angelegenheit ansieht, wird erklärt, dass Religion und Staat wie die beiden Seiten einer Münze zusammengehören.

Wenn Muhammad, wie es später ausgedrückt wurde, die Achse ist, um die sich die Heilsgeschichte der Menschheit dreht, so gehört in dieses Bild der Heilsgeschichte natürlich auch das Politische und Soziale. [...] Für einen Dualismus zwischen »guter geistiger« und »böser irdischer« Sphäre gibt es im ursprünglichen Islam keinen Raum; denn auch die Welt ist von Allah geschaffen

und von Ihm dem Menschen untenan gemacht worden. Das ist der Grund, weshalb die Orthodoxie sich oft gegen mystische Strömungen gewandt hat, die das Diesseits auf Kosten des Jenseits, das Wirken in der Welt zugunsten der Hoffnung auf jenseitige Seligkeit verherrlicht haben“[44]


Fußnoten

[41] 15:94-97

[42] Rtt

[43] Sura 8:l7

[44] Schi

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