Er fastet im Ramadān, aber nach Ramadān betet er nicht weiter

Frage:

Wenn ein Mann im Ramadān fasten und nur während dieses Monats beten will und er es, sobald Ramadān vorüber ist, dann wieder aufgibt zu beten, ist sein Fasten gültig?



Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.    

Das Gebet ist eine der Säulen des Islams, und es ist die wichtigste Säule nach der Schahādatayn (zweifaches Glaubensbekenntnis). Es ist aber auch eine individuelle Verpflichtung. Wer es nicht verrichtet, weil er leugnet, dass es obligatorisch ist, oder er verrichtet es nicht, weil er faul und leichtfertig ist, ist ein Kāfir.


Was diejenigen anbetrifft, die im Ramadān fasten und nur im Ramadān beten, so versuchen sie Allah zu betrügen. Wie schlecht diejenigen sind, die Allah nur im Ramadān anerkennen. Ihr Fasten ist unzulässig, wenn sie nur im Ramadān beten. Vielmehr sind sie, indem sie dies tun, Kuffār, die des großen Kufr schuldig sind, selbst wenn sie nicht leugnen, dass das Gebet obligatorisch ist; dieses ist entsprechend der korrekteren der zwei Gelehrtenansichten.


Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Das Abkommen, das zwischen uns und ihnen steht, ist das Gebet, wer es unterlässt, ist ein Kāfir.“ (Imām Ahmad #22428; al-Tirmidhi #2621; al-Nasā’ i #431; Ibn Mājah #1079 – mit einem sahih Isnād von Buraydah al-Aslami). Und der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Der Anfang der Sache ist der Islam, ihre Säule ist das Gebet und ihr höchster Gipfel ist der Jihād für Allah.“ (Imām al-Tirmidhi #2616, mit einem sahīh Isnād von Mu’ādh ibn Jabal).

Und der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Zwischen einer Person und dem Kufr und dem Schirk steht das Gebet.“ (Imām Muslim in seinem Sahīh #82, von Jābir ibn `Abd-Allah al-Ansāri). Und es gibt viele ähnliche Ahādīth.

Und Allah ist die Quelle der Kraft. Möge Allah unserem Prophet Muhammad und seiner Familie und seinen Begleitern Segen und Frieden geben.

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