D Das menschliche Wunder

Steißbeinwunder - Wiederauferstehung nach dem Tod

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Die Überlieferungen unseres Propheten Muhammed (a.s.s.) und der Koran haben viele wissenschaftliche Ereignisse und Tatsachen im menschlichen Körper, der Natur, etc. beschrieben, die erst mit heutiger moderner Forschungsarbeit bewiesen oder entdeckt werden konnten. Ohne Zweifel gibt es noch viele wissenschaftliche Zeichen, die erst mit der Technologie der Zukunft entdeckt werden.



Über den Ursprung des Menschen und die Wiederauferstehung nach dem Tod

Im Koran steht: Sura 41:53 „Wir werden ihnen Unsere Zeichen am Gesichtskreis[1] und in ihnen selbst[2] zeigen, bis es ihnen klar wird, dass es[3] die Wahrheit ist. Genügt es denn nicht, dass dein Herr über alles Zeuge ist?“

und weiter in Sura 6:21: „Und wer ist ungerechter, als wer gegen Allah eine Lüge ersinnt oder Seine Zeichen für Lüge erklärt? Gewiss, den Ungerechten wird es nicht wohl ergehen.“
Liebe Leser, in dem folgenden Artikel finden Sie in Kürze Argumentationen, einen erneuten Beweis, dass Muhammad (saw) der Gesandte Allahs ist und dass wir als Menschen seine Zeichen nicht ignorieren, sondern seinem Weg folgen sollten.

-I- Das Steißbeinwunder

Das Steißbein, der letzte Knochen am Ende der Wirbelsäule, ist der Teil des Menschen, der niemals verloren geht. Es verwest nicht einmal vollständig in der Erde.
In mehreren heiligen Ahadith von unserem Propheten Muhammad (saw) wird darüber berichtet, dass das Steißbein der Ursprung der Menschen ist. Und am Tag der Abrechnung (der Jüngste Tag) wird Gott jeden Menschen aus seinem Steißbein neu entstehen lassen.

Diesbezügliche Überlieferungen:
1) Abu Hureira berichtete vom Propheten (saw) Folgendes:
„Alles von den Söhnen Adams wird in der Erde verwesen, außer dem Steißbein. Durch dieses wurde der Mensch geschaffen, und durch dieses wird er am Jüngsten Tag wieder auferstehen.“

2) Abu Hureira überlieferte diese Aussage vom Propheten (saw): „ Es gibt einen Knochen bei den Menschen, welcher in der Erde niemals verwesen wird. Durch diesen Knochen wird der Mensch am Tag der Abrechnung neu entstehen.“ Sie fragten den Propheten: „Welcher Knochen ist das?“ Er antwortete: „Es ist das Steißbein.“

Beide Überlieferungen stammen von Al-Bukhari, Al Nassaii, Abu Daoud, Ibn Majah und Ahmad in seinem Buch ‚Al Mousnad‘ sowie Malek in seinem Buch ‚Al Mouattaa‘.

In diesen Ahadith befinden sich eindeutige Aussagen und Fakten:

  1. Der Mensch wird aus dem Steißbein erschaffen
  2. Das Steißbein wird nicht verwesen
  3. Am Jüngsten Tag wird die Wiederauferstehung jedes Einzelnen durch das Steißbein geschehen

Folgend nun die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die diese Aussagen bestätigen.



- II - Die wissenschaftliche Tatsache

1. Stadien der Embryonalentwicklung

Wenn ein Spermium auf die Eizelle trifft, beginnt die Entwicklung des Embryos. Die befruchtete Eizelle beginnt sich zu teilen: Aus einer Zelle werden zwei und aus zwei werden vier, etc. Zellteilung und Wachstum gehen weiter bis zur Formung der „Embryo-Scheibe”, die aus 2 Schichten besteht:

1) Das äußere Epiblast:

Es beinhaltet das Zytotrophoblast, welches den Embryo an der Uteruswand fixiert, so dass der Embryo die Nährstoffe aus dem Blut und der Uteruswand ziehen kann.

2) Das innere Hypoblast:

Aus dem, der Fötus mit dem Willen von Allah, dem Allmächtigen Gott, geformt wird. Am 15. Tag wird am unteren Ende des Embryos ein erster Faden sichtbar, der sog. „Primitivstreifen“. Dieser Faden hat ein spitzes Ende, den ersten Knoten, genannt „Primitivknoten“ / "Primative Steak".

Die Seite, an der der Primitivstreifen erscheint, ist bekannt als der Rücken der Embryo-Scheibe. Vom Primitivstreifen und Primitivknoten aus werden alle Organe und das Gewebe, wie folgend beschrieben, geformt:

  • Das Ektoderm: bildet die Haut und das zentrale Nervensystem
  • Das Mesoderm: bildet weiche Muskeln im Verdauungstrakt, das Herz, die Zirkulation, die Knochen, das Sexual- und das Harnsystem, das Untergewebe, das Lymphsystem, die Milz.
  • Das Endoderm (auch Entoderm): bildet die Magenschleimhaut vom Verdauungssystem, das Atmungssystem, die Organe, die zum Verdauungstrakt gehören, die Blase, die Schilddrüse und den Gehörgang.

Danach wird der Primitivstreifen und Primitivknoten abgetrennt, diese wandern dann zum letzten Rückenwirbel und es formt sich daraus das Steißbein.

Schlussfolgerung:

Das Steißbein beinhaltet also den Primitivstreifen und Primitivknoten;diese sind fähig zu wachsen und können die 3 Schichten bilden, aus denen der Fötus geformt wird: Ektoderm, Mesoderm und Endoderm.

Als Beweis für die Bedeutung des Primitivstreifen in der Embryoentwicklung verbietet der britische Ausschuss WARNEK (zuständig für die Humanbefruchtung und -genetik) den Ärzten und Forschern Experimente an den künstlich in Retorten befruchteten Embryonen, in denen der Primitivstreifen schon ausgeformt wurde, durchzuführen.

2. Die Fötusmissbildung als Beweis, dass das Steißbein die Mutterzellen für einen Menschen beinhaltet

(Teratoma in der Steißbeinregion der Wirbelsäule)(Teratoma in der Steißbeinregion der Wirbelsäule)Nach der Bildung und Formung des Fötus aus Primitivstreifen und Primitivknoten, welche in dem letzten Rückenwirbel des Steißbeines liegen, behalten Primitivstreifen und -knoten ihre Charaktereigen¬schaften.


Würden diese jetzt irgendwie mutieren, würde sich gleichzeitig neben dem Fötus ein zusätzlicher Tumor (Teratoma) bilden, welcher einen defekten Fötus mit einigen voll ausgeformten Organen (wie z. B. Zähne, Haare, Hände und Füße mit Nägeln) darstellt.

Somit können alle Organe von einem Chirurgen beim Öffnen des vorher genannten Tumors darin voll ausgeformt gefunden werden (es existieren Bilder, die wir hier jedoch nicht veröffentlichen).

Daher weiß man, dass das Steißbein tatsächlich Mutterzellen enthält.

 

3. Hans Spemann Experimente

Forscher fanden heraus, dass die Zellformation und Organisation des Fötus durch den Primitivstreifen und Primitivknoten einsetzt. Vor der Formung dieser Teile, kann keine Zelldifferenzierung stattfinden. Einer der bekanntesten Forscher, der dies bewies, war der deutsche Wissenschaftler Hans Spemann.


Nach seinen Experimenten mit dem Primitivstreifen und Primitivknoten fand er heraus, dass diese die Entwicklung des Fötus organisieren und nannte sie deshalb „Organisator“ (auch „Spemann Organisator”, „Organisator-Effekt”).

 

(Schema der Entstehung eines zweiten Embryos durch Implantation eines Organisators. Quelle: Keith L. Moor. The Developing Human)(Schema der Entstehung eines zweiten Embryos durch Implantation eines Organisators. Quelle: Keith L. Moor. The Developing Human)


Der deutsche Wissenschaftler begann seine Experimente mit Amphibien, indem er einen ausgeschnittenen <Organisator> in einen 2. Fötus desselben Alters unter die Epiblastschicht implantierte (im ersten Embryonalstadium 3. oder 4. Woche).

Dieses führte zur Erscheinung einer 2. Embryonalanlage aus dem eingepflanzten Teil, der in der „neuen Umgebung” implantiert wurde. Der eingepflanzte Teil beeinflusst die ihn umgebenden Zellen der „neuen Umgebung». Dadurch entsteht ein 2. Fötus im Körper des 1. Fötus.

 

4. Die Zellen des Steißbeines können nicht verrotten oder beschädigt werden

1931 zermahlte Spemann den Organisator und implantierte ihn erneut; das Zermahlen hatte dabei keinerlei Auswirkungen auf das Experiment, eine 2. Embryonalanlage entstand trotzdem. 1933 wiederholten Spemann und andere Forscher das gleiche Experiment, nur dieses Mal kochten sie den Organisator vorher. Aber trotz des Kochens wuchs auch nun ein 2. Embryo. Es zeigte sich, dass die Zellen nicht beeinflusst wurden.

1935 erhielt Spemann den Nobelpreis für die Entdeckung des „Organisator”.

Im Ramadan 1424/ 2003 machten Dr. Othman Al Djilani und Sheikh Abd Majid Az zindanni auch einige Experimente mit dem Steißbein in Sheikh Abd Majid Az zindannis Haus in Sanaa (Jemen). Einer der beiden Rückenwirbel der 5 Steißbeinknochen wurde auf Steinen mit einer Gasflamme für 10 Minuten gebrannt, bis sie total verbrannt waren (erst glühten die Knochen rot, dann wurden sie schwarz).

Sie packten die verbrannten Stücke in sterile Boxen und brachten sie zum berühmtesten Analyselabor in Sanaa (Al Olaki labaratory). Dr. Saleh al Olaki, Professor der Histologie und Pathologie der Universität von Sanaa, analysierte die Stücke und fand heraus, dass die Zellen des Steißbeinknochengewebes nicht beeinträchtigt waren und sie auch nach der Verbrennung unversehrt blieben. Nur die Muskeln, das Fettgewebe und das Knochenmark wurden verbrannt, während die Zellen des
Steißbeinknochens nicht beeinflusst wurden.


- III - Wunderaspekte

Der Nobelpreis für Physiologie und Medizin 1935 „für den entdeckten Organisator- Effekt während der Embryonalentwicklung», Hans Spemann, geb. 1869 - gest. 1941, Universität Freiburg im Breisgau/ DeutschlandDer Nobelpreis für Physiologie und Medizin 1935 „für den entdeckten Organisator- Effekt während der Embryonalentwicklung», Hans Spemann, geb. 1869 - gest. 1941, Universität Freiburg im Breisgau/ Deutschland1. Die Prophetenüberlieferung über das Steißbein gehört zu den wissenschaftlichen Wundern des Propheten Muhammad (saw), denn die Embryologie stellt fest, dass alle Körperteile und Organe des Menschen aus diesem Steißbein stammen, das unter dem „Organisator“ bekannt ist.

Dieser „Organisator“ regt die Zellen zur Vermehrung und die Gewebe zur Differenzierung an, was zur Entwicklung des Nervensystems in seiner primären Form führt.

Von diesem Teil, von dem der Mensch sich als Embryo formt, wird er auch im Jenseits wieder zusammengesetzt werden.

2. Der erneut implantierte, zermahlene oder gekochte „Organisator“ hatte keinerlei Auswirkungen auf das jeweilige Experiment; eine 2. Embryonalanlage entstand trotzdem jedes Mal. Auch nach der Verbrennung wurde gezeigt, dass die Zellen des Steißbeinknochengewebes nicht beeinflusst waren und sie die Verbrennung unbeschadet überlebt hatten.

Dies ist ebenfalls eine weitere Bestätigung für den Hadith des Propheten, dass das Steißbein nicht verwesen oder jemals ganz verschwinden wird.

 


 

Fußnoten


[1] D. h.: in allen Himmelsrichtungen und allerorts.
[2] Oder: unter ihnen selbst … oder: an ihnen selbst.
[3] Auch: er - der Koran


Die Quellen:

  1. Der Heilige Koran
    Der edle Qur'an (und die Übersetzung seiner Bedeutung in die deutsche Sprache) aus dem Arabischen von Scheich Abdullah as-Samit, Frank Bubenheim und Dr. Nadeem Elyas unter Aufsicht des Islamischen Zentrums Aachen, durchgesehen von Dr. Abd ar-Radi Mouhammed Abd Al-Muhsin (König Fahd-Komplex) Herausgeber: König Fahd ibn Abd al-Aziz Al Su'ud von Saudi Arabien
  2. Die Internationale Kommission des wissenschaftlichen Wundercharakters im Koran und in der Sunna (1426-2005) http://www.nooran.org
  3. Enzyklopädie der Wunder in Koran und Sunnah
  4. http://www.islamicmedicine.org/embryoengtext.htm
  5. http://nobelprize.org/medicine/laureates/1935/index.html
  6. [PDF] Ethel Browne, Hans Spemann, and the Discovery of the Organizer ...
  7. Keith L.Moor. The Developing Human, page 54 Human Embryology, 4th edition, page 69
  8. SHO practice of surgery page 102-1 Sabiston-text book of surgery 16th edition page-2
  9. Human embryology 4th edition page 196- 3

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